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Ruziqul Berdiyev spricht über das Unentschieden in Andijan und die Zukunft der Jugend

Die Begegnung des 2. Spieltags des Usbekistan-Pokals zwischen Andijan und Nasaf endete mit einem 1:1-Unentschieden. Im ersten Teil der Pressekonferenz nach dem Spiel äußerte sich Nasaf-Cheftrainer Ruziqul Berdiyev zum Spielverlauf, zur Taktik und zum Zustand einiger Spieler.

Berdiyev hob zunächst die Fußballatmosphäre in Andijan hervor. Ihm zufolge herrscht im Stadion dieser Stadt stets eine einzigartige, lebendige Stimmung, die den Spielern zusätzlichen Auftrieb gibt. Der Trainer räumte indirekt ein, dass es für jedes Team schwierig ist, vor den Fans von Andijan zu spielen.

"Wir sagen das immer: Im Stadion von Andijan herrscht eine großartige Atmosphäre", sagte der Nasaf-Trainer.

Zum Spielverlauf merkte Berdiyev an, dass beide Mannschaften das Ziel verfolgten, den ersten Platz in der Gruppe zu belegen und in die nächste Runde einzuziehen. Deshalb gab es auf dem Platz einen intensiven Kampf, hohe Leidenschaft und ernsthafte Konkurrenz. Seiner Meinung nach waren sich die Nasaf-Spieler der Situation bewusst.

Die Mannschaft aus Qarshi war gezwungen, in diesem Spiel eher defensiv zu agieren. Berdiyev begründete dies damit, dass Andijan über technisch versierte Spieler auf hohem Niveau verfügt. Deshalb konzentrierte sich Nasaf auf eine disziplinierte Defensive, das Abwehren gegnerischer Angriffe und das Nutzen von Konterchancen.

Der Trainer betonte, dass die Mannschaft, abgesehen von ein oder zwei Situationen, defensiv gut gestanden habe. Die solide Leistung von Torhüter und Abwehr ermöglichte es Nasaf, bei einem schwierigen Auswärtsspiel einen Punkt mitzunehmen. Berdiyev war sogar der Meinung, dass das Team Charakter gezeigt habe und durchaus hätte gewinnen können.

"Nach unserem Führungstreffer hatten wir ein wenig die Initiative. Trotzdem endete es unentschieden. Ich denke, das Ergebnis war dem Spielverlauf angemessen", fügte er hinzu.

Auf der Pressekonferenz wurde gefragt, ob Nasaf nach der Führung versucht habe, das Unentschieden zu halten. Berdiyev gab zu, dass an dieser Einschätzung etwas Wahres dran sei. Er erklärte, dass angesichts des aktuellen Kaders und der Stärke von Andijan ein Unentschieden in der zweiten Halbzeit als zufriedenstellendes Ergebnis angesehen wurde.

Gleichzeitig erwähnte der Trainer, dass zu Beginn der zweiten Halbzeit taktische Umstellungen vorgenommen wurden. Diese Änderung sorgte bei Andijan für Unbehagen. Infolgedessen gelang Nasaf ein Treffer und man erspielte sich weitere Chancen. Doch auch die Gastgeber griffen aktiv an und erzeugten gefährliche Situationen.

Berdiyev beantwortete auch die Frage, warum der Legionär Sokari nicht eingesetzt werde. Er erklärte, dass der Spieler sich nach seinem Wechsel zum Team im letzten Jahr verletzt habe und am Bein operiert wurde. Er sei noch nicht vollständig genesen.

Der Trainer sagte, dass der Spieler selbst wisse, dass ihm kein neuer Vertrag angeboten werde. Aus diesem Grund könnte der Legionär bei Einsätzen vorsichtig agieren. Dies sei verständlich, da eine erneute Verletzung seine weitere Karriere gefährden könnte.

"Man kann ihn verstehen, denn wenn er sich erneut verletzt, könnte er für niemanden mehr von Interesse sein", sagte Berdiyev.

Der Nasaf-Trainer betonte zudem, dass eines der Hauptziele des Vereins sei, jungen Spielern mehr Chancen zu geben. Er erinnerte daran, dass auf der Bank im heutigen Spiel hauptsächlich junge Talente saßen. Berdiyev glaubt, dass sie durch Spielpraxis Erfahrungen sammeln und dies in Zukunft ein großer Gewinn für das Team sein wird.

Kurz gesagt, das Unentschieden zwischen Andijan und Nasaf spiegelte die vorsichtige, aber kämpferische Spielweise beider Teams wider. Berdiyev erkannte die Stärke des Gegners an, würdigte die Defensivarbeit seiner Schützlinge und bekräftigte, dass er weiterhin auf die Jugend setzen werde. Für Nasaf ist dieser Auswärtspunkt nicht nur ein Ergebnis, sondern ein Schritt in Sachen Charakter, taktischer Geduld und Zukunftsentwicklung.

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