Javohir Sindarov besiegt den Spitzenreiter und belebt das Turnier

In der 7. Runde des „Super Chess Classic Romania“ in Rumänien gab es gravierende Veränderungen in der Tabelle. Der usbekische Großmeister Javohir Sindarov besiegte den alleinigen Spitzenreiter Vincent Keymer und sorgte für neue Spannung im Turnier.
Dieser Sieg hat für Sindarov eine besondere Bedeutung. Es ist sein erster Erfolg im klassischen Schach seit seinem Triumph beim FIDE-Kandidatenturnier. Javohir erkannte den Fehler seines Gegners eiskalt, nutzte die Situation meisterhaft aus und zwang den Führenden zur Aufgabe.
Keymer war bis zu dieser Runde der alleinige Tabellenführer. Daher war seine Niederlage gegen Sindarov nicht nur ein Einzelergebnis, sondern ein Ereignis, das die gesamte Turniertabelle beeinflusste. Der Kampf um den Gesamtsieg ist nun deutlich spannender geworden.
Auch andere Partien der 7. Runde endeten mit wichtigen Ergebnissen. Fabiano Caruana besiegte Rameshbabu Praggnanandhaa und rückte zur Spitzengruppe auf. Jorden van Foreest erhielt einen kampflosen Sieg, da Alireza Firouzja das Turnier vorzeitig beendete.
Die Partien Maxime Vachier-Lagrave gegen Bogdan-Daniel Deac sowie Anish Giri gegen Wesley So endeten remis. Nach diesen Ergebnissen hat sich die Lage im Turnier komplett gedreht: Caruana und Van Foreest haben nach Punkten zu Keymer aufgeschlossen. Somit gibt es nun drei Spitzenreiter.
Die verbleibenden zwei Runden sind nun von entscheidender Bedeutung. In der 8. Runde wird ein brisantes Duell um die Führung zwischen Fabiano Caruana und Vincent Keymer erwartet. Diese Partie könnte den Ausgang des Turniers maßgeblich beeinflussen. Jorden van Foreest spielt gegen Javohir Sindarov. Der usbekische Großmeister trifft damit auf einen weiteren Titelanwärter.
Das „Super Chess Classic Romania“ findet im Museum der Rumänischen Nationalbank statt. Das Gesamtpreisgeld des Turniers beträgt 475.000 US-Dollar. Bei einem solch prestigeträchtigen Wettbewerb zählt jeder Zug und jeder Fehler.
Kurz gesagt, Javohir Sindarov hat in der 7. Runde Charakter bewiesen. Mit dem Sieg über den Spitzenreiter Keymer hat er nicht nur sein eigenes Ergebnis verbessert, sondern die Spannung im Turnier neu entfacht. Die Schachfans blicken gespannt auf die 8. Runde. Sindarov ist in guter Form, und der Kampf am Brett geht weiter.
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