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FIFA WM 2026 soll den größten ökologischen Schaden der Geschichte verursachen

Nur noch wenige Tage bis zum Beginn der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026, auf die Milliarden Menschen weltweit sehnsüchtig warten. Doch das riesige Sportfest bringt nicht nur unvergessliche Freude, sondern auch ernsthafte Sorgen für die globale Umwelt mit sich. Experten warnen, dass das kommende Turnier den größten und verheerendsten CO2-Fußabdruck in der Sportgeschichte hinterlassen könnte.

Dieses Turnier schlägt ein völlig neues Kapitel in der Fußballgeschichte auf, da erstmals 48 Nationalmannschaften um den Titel kämpfen. Zur Erinnerung: Bei früheren Weltmeisterschaften nahmen stets 32 Teams teil. Aufgrund der gestiegenen Teilnehmerzahl hat sich auch der Umfang der Spiele erweitert – der globale Wettbewerb findet dieses Jahr vom 11. Juni bis 19. Juli auf den Spielfeldern der drei großen nordamerikanischen Länder USA, Kanada und Mexiko statt.

Ozeanische Distanzen und die Flüge von Millionen Fans

Die Organisation des Wettbewerbs in drei riesigen Ländern führt zu großen logistischen Problemen. Spieler und Delegationsmitglieder müssen für die Gruppenphase und die K.-o.-Spiele ständig weite Strecken mit dem Flugzeug zurücklegen. Allein die Entfernung zwischen den Gastgeberstädten Miami (USA) und Vancouver (Kanada) beträgt fast 4.500 Kilometer. Das Problem beschränkt sich nicht nur auf die Fußballer. Neben den Mannschaften werden Hunderte Offizielle, Tausende Medienvertreter und Millionen leidenschaftliche Fans sehr häufig zwischen den Städten des amerikanischen Kontinents per Flugzeug und Bahn unterwegs sein. Nach offiziellen Schätzungen der FIFA werden

mehr als 5 Millionen Fans aus aller Welt zu diesem Großereignis erwartet. Unzählige Abgase: Ein Vielfaches von Olympia und Katar

Spezielle Umweltanalysen der renommierten Universität Lausanne (UNIL) in der Schweiz haben erschreckende Zahlen enthüllt. Demnach könnte die Gesamtmenge des während des einmonatigen Wettbewerbs in die Atmosphäre ausgestoßenen Kohlendioxids (CO2)

9 Millionen Tonnen erreichen. Vergleicht man diesen Wert mit anderen großen Sportereignissen der letzten Jahre, wird der Ernst der Lage deutlich:

Wettbewerbsname

CO2-Ausstoß

Olympische Spiele Paris 2024

Ca. 1,75 Millionen Tonnen

WM Katar 2022

Ca. 3,17 Millionen Tonnen

WM 2026 (USA, Kanada, Mexiko)

9 Millionen Tonnen (Prognose)

Der bekannte Geograph David Gogishvili von der Universität Lausanne bewertete die Situation wie folgt:

„Während bei der Organisation der Olympischen Spiele in den letzten Jahren ein deutlicher Trend zur Minimierung des CO2-Fußabdrucks und zum Naturschutz zu beobachten war, sehen wir bei den Fußball-Weltmeisterschaften der Männer leider das genaue Gegenteil – eine Zunahme der ökologischen Schäden.“

WM 2030: Die Geographie der Stadien wird noch weiter ausgedehnt

Am bedauerlichsten ist, dass die FIFA aus dieser ökologischen Kritik keine richtigen Schlüsse ziehen will. Es wurde bekannt gegeben, dass bei der nächsten

Jubiläums-WM 2030 die Geographie und die Stadionabdeckung des Wettbewerbs noch weiter ausgedehnt werden und die Emissionswerte Rekorde brechen werden. Die kommende WM 2030 beginnt zunächst mit drei historischen Eröffnungsspielen in drei südamerikanischen Ländern: Argentinien, Uruguay und Paraguay. Danach fliegen Teams und Millionen Fans über den Ozean, um den Wettbewerb auf dem europäischen und afrikanischen Kontinent fortzusetzen, mit Marokko, Spanien und Portugal als Gastgebern. Solche kommerziellen Schritte in der Fußballwelt könnten die Zukunft unseres grünen Planeten gefährden.

Finden Sie es richtig, dass die FIFA bei ihrem Streben nach einer Ausweitung der Fußballgeographie und Gewinnmaximierung die Augen vor einem solch massiven ökologischen Schaden verschließt?

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