Valve sperrte 960.000 CS2-Konten

Valve erklärt, dass das Unternehmen an einem einzigen Tag 960.000 Konten in Counter-Strike 2 gesperrt hat, und zwar im Rahmen eines großen Vorgehens gegen Bots, die zum Farmen von In-Game-Case-Drops eingesetzt wurden. Die Maßnahme wurde über VAC, das Anti-Cheat-System des Unternehmens, umgesetzt und scheint eine der größten Sanktionswellen zu sein, die es im Spiel je gegeben hat. Darüber berichtet 3dnews.ru.
Der Counter-Strike 2-Entwickler Ido Magal bestätigte das Ausmaß der Sperren und sagte, dass der Einsatz auf mehrere Untersuchungen folgte, die auf Spielermeldungen basierten. Er dankte den Nutzern, die verdächtiges Verhalten gemeldet hatten, und erklärte, dass der Hauptfokus auf sogenannten Farming-Bots lag, die oft untätig in Lobbys sitzen oder AFK bleiben, während sie Belohnungen einsammeln.
Diese Konten sind seit Langem ein Problem für die CS2-Community. Während Cheating weiterhin ein großes Anliegen bleibt, beeinträchtigen auch von Bots gesteuerte Konten das Erlebnis für normale Spieler und werden häufig genutzt, um wertvolle Cases und Items zu sammeln, die später für echtes Geld verkauft werden können.
VAC-Sperren von Valve sind in der Regel dauerhaft und werden normalerweise nicht über Steam Support aufgehoben. Nur selten wurden Ausnahmen gemacht, etwa Anfang dieses Jahres, als das Unternehmen einräumte, dass eine kleine Zahl von Nutzern irrtümlich gesperrt worden war.
Der Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Valve auch in New York unter juristischem Druck steht. Dort hat Generalstaatsanwältin Letitia James dem Unternehmen vorgeworfen, zuzulassen, dass CS2-Cases illegales Glücksspiel befeuern. Valve hat diese Vorwürfe entschieden zurückgewiesen.
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