date

Strompreise in den USA sprunghaft gestiegen: Rechenzentren sind schuld

Strompreise in den USA sprunghaft gestiegen: Rechenzentren sind schuld

Die Strompreise im PJM Interconnection, dem größten Stromnetz der USA, haben sich innerhalb eines Jahres fast verdoppelt. Laut einem Bericht der unabhängigen Überwachungsstelle Monitoring Analytics stieg der Großhandelspreis pro Megawattstunde von 77,78 Dollar im Vorjahr auf 136,53 Dollar. Dies berichtet Techcrunch.com berichtet darüber.

Experten führen den Preisanstieg auf den übermäßigen Stromverbrauch von Rechenzentren und die Unfähigkeit des PJM-Betreibers zurück, diese wachsende Nachfrage zu bewältigen. Monitoring Analytics betonte, dass der finanzielle Schock für die Kunden irreversibel sei und sich die Lage verschlimmern werde, wenn das Problem nicht rechtzeitig gelöst werde.

Das PJM-Netz deckt insbesondere die Region Nord-Virginia ab, in der sich zahlreiche Rechenzentren befinden. Mit der Entwicklung von AI-Technologien ist der Strombedarf sprunghaft angestiegen, doch die bestehenden Stromnetze sind für solche Lasten nicht ausgelegt. Im Jahr 2022 stoppte PJM die Annahme von Anträgen für neue Energiequellen, was den aktuellen Mangel weiter verschärfte.

Der Bericht von Monitoring Analytics kritisiert PJM für mangelnde Transparenz bei Entscheidungsprozessen und die jahrelange Verzögerung von Software-Updates. Die Organisation ist der Ansicht, dass PJM die aktuelle Krise als Vorwand nutzt, um Marktregeln zu ändern, während die Wurzel des Problems in der unkontrollierten Last der Rechenzentren liegt.

Ctrl
Enter
Fehler gefunden?
Markieren Sie den Text und drücken Sie Strg+Enter
Information
Benutzer der Gruppe Gast dürfen diese Veröffentlichung nicht kommentieren.
Nachrichten » Technologie » Strompreise in den USA sprunghaft gestiegen: Rechenzentren sind schuld