General Catalyst investiert 63 Millionen Dollar in indisches Reise-Fintech Scapia

Das indische Startup Scapia, das Reise- und Finanzdienstleistungen kombiniert, hat in einer von General Catalyst angeführten Investitionsrunde 63 Millionen Dollar eingesammelt. Auch die bestehenden Investoren Peak XV Partners und Z47 beteiligten sich an dieser Finanzierungsrunde. Der Deal ist bemerkenswert, da er vor dem Hintergrund einer globalen Abschwächung des Fintech-Marktes stattfindet, berichtet Techcrunch.com .
Quellen zufolge hat die neue Investitionsrunde die Bewertung von Scapia auf über 500 Millionen Dollar gehoben, mehr als doppelt so viel wie die 200 Millionen Dollar im April 2025. Das vier Jahre alte Unternehmen hat bisher insgesamt 126 Millionen Dollar an Kapital aufgenommen. Die Beteiligung von General Catalyst, einem der renommiertesten US-Risikokapitalgeber, unterstreicht das starke internationale Interesse am indischen Reisemarkt.
Die 2022 vom ehemaligen Flipkart-Manager Anil Goteti gegründete Scapia-App bündelt Co-Branding-Kreditkarten, UPI-basierte Zahlungen und Reisebuchungsdienste auf einer einzigen Plattform. UPI ist das Echtzeit-Zahlungsnetzwerk der indischen Regierung und die beliebteste digitale Zahlungsmethode unter jungen Indern.
Unternehmensdaten zufolge sind die Flugbuchungen auf der Plattform im letzten Jahr um das Sechsfache und die Hotelbuchungen um das Achtfache gestiegen. Die Nutzerzahl ist ebenfalls um das Siebenfache gewachsen. In einem Interview betonte Goteti, dass junge Reisende flexible Belohnungssysteme traditionellen Vorteilen vorziehen, wie etwa Rabatte in Geschäften und Restaurants statt Zugang zu Flughafen-Lounges.
Scapia bietet derzeit in Zusammenarbeit mit der Federal Bank und BOBCARD Co-Branding-Karten an, die in den Netzwerken Visa und RuPay funktionieren. Das in Bengaluru ansässige Startup konkurriert auf dem indischen Markt mit lokalen Projekten wie Niyo und Ixigo sowie mit globalen Fintech-Giganten wie Revolut, die einen Markteintritt planen.
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