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Warum ist es riskant, bei Abschlussfeiern über Künstliche Intelligenz zu sprechen?

Warum ist es riskant, bei Abschlussfeiern über Künstliche Intelligenz zu sprechen?

Die Saison der Abschlussfeiern hat begonnen, und die diesjährigen Redner haben erkannt, wie schwierig es ist, Studenten für eine Zukunft mit Künstlicher Intelligenz (KI) zu begeistern. Als beispielsweise Gloria Caulfield von der Tavistock Development Company bei ihrer Rede an der University of Central Florida die KI als die "nächste industrielle Revolution" bezeichnete, wurde sie von den Studenten ausgebuht. Dies berichtet Techcrunch.com berichtet .

Auch der ehemalige Google-CEO Eric Schmidt erlebte bei seinem Auftritt an der University of Arizona eine ähnliche Situation. Als er den Studenten sagte, sie sollten sich an der Gestaltung der KI beteiligen, äußerte das Publikum seinen Unmut. Schmidt versuchte, seine Rede fortzusetzen und forderte die Studenten auf, "auf die Rakete aufzuspringen", doch seine Worte stießen nicht auf Applaus, sondern auf scharfen Widerstand.

Allerdings ist die Situation nicht an allen Universitäten gleich. Als NVIDIA-CEO Jensen Huang an der Carnegie Mellon University sprach, wurden seine Gedanken darüber, wie KI die Computertechnologie neu erfunden hat, vom Publikum ruhig aufgenommen. Dennoch wächst die pessimistische Stimmung unter jungen Menschen.

Laut einer Gallup-Umfrage glauben nur 43 Prozent der Amerikaner im Alter von 15 bis 34 Jahren, dass derzeit ein guter Zeitpunkt ist, um einen Job zu finden. 2022 lag dieser Wert noch bei 75 Prozent. Für viele Studenten ist KI nicht nur ein technologischer Durchbruch, sondern wird als das "neue Gesicht eines hyper-rücksichtslosen Kapitalismus" wahrgenommen.

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