Mirziyoyev bringt wichtige Initiativen beim Globalen Urbanisierungsforum ein

Der Präsident der Republik Usbekistan, Shavkat Mirziyoyev, hielt eine Rede auf dem Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs im Rahmen der 13. Sitzung des Welt-Urbanisierungsforums. In seiner Rede legte das Staatsoberhaupt globale Vorschläge dar, die das System der modernen Stadtplanung, die Versorgung der Bevölkerung mit komfortablem Wohnraum und den Aufbau nachhaltiger Ökostädte grundlegend verändern.
Gipfel in Baku und Aufbau in Karabach
Unser Präsident würdigte die hochkarätige Organisation des Forums und dankte dem brüderlichen Volk Aserbaidschans und persönlich Präsident Ilham Aliyev für die herzliche Gastfreundschaft. Er lobte zudem die umfassenden Wiederaufbau- und Bauarbeiten, die nach dem Krieg in Karabach durchgeführt werden.
Globale Krise und Wohnungsmangel
Shavkat Mirziyoyev belegte mit Zahlen, dass Urbanisierungsprozesse heute eine der ernstesten Herausforderungen für die Menschheit darstellen:
„Heute leben fast 3 Milliarden Menschen auf der Erde ohne die einfachsten Lebensbedingungen. Was viele überrascht: Mehr als 1 Milliarde Menschen leben in informellen Siedlungen ohne jegliche Dokumente, und mehr als 300 Millionen sind völlig obdachlos“, sagte unser Staatschef.
Die Klimakrise, wirtschaftliche Schwierigkeiten und bewaffnete Konflikte verstärken die weltweite Migration und bürden den Großstädten eine schwere Verantwortung auf.
Strategische Ziele Usbekistans
Für unser Land ist die Urbanisierungspolitik von lebenswichtiger Bedeutung. Analysen zufolge wird die Bevölkerung Usbekistans in den nächsten 15 Jahren 50 Millionen Menschen erreichen, und der Urbanisierungsgrad wird 65 Prozent betragen.
Angesichts dieses großen demografischen Wachstums werden in unserem Land enorme Schritte im Wohnungssektor unternommen:
Bilanz 2025: In einem einzigen Jahr wurden im Land 238 Tausend Wohnungen gebaut und in Betrieb genommen;
Finanzielle Unterstützung: Zur Unterstützung von Programmen für erschwinglichen Wohnraum stellt der Staat jährlich fast 2 Milliarden Dollar bereit;
Legalisierung: Etwa 100 Tausend Wohnimmobilien in Städten wurden auf Basis von Eigentumsrechten legalisiert;
Renovierungsplan: Es ist geplant, den Anteil der Wohnungen, die nach modernen Kriterien anstelle von baufälligen Häusern neu gebaut werden, auf 60 Prozent zu erhöhen.
„Neues Taschkent“ — Megaprojekt der Zukunft
In seiner Rede ging der Präsident auf das Projekt „Neues Taschkent“ ein, das neben unserer Hauptstadt entsteht. Dieser Ort, der für 2 Millionen Einwohner konzipiert ist, wird auf einer völlig neuen Grundlage errichtet — „grün“, „intelligent“, „sicher“ und basierend auf dem Prinzip der „15-Minuten-Stadt“ , bei dem jeder Komfort innerhalb von 15 Minuten zu Fuß erreichbar ist.
Drei wichtige Vorschläge an die Weltgemeinschaft
Der usbekische Staatschef brachte auf internationaler Ebene folgende Initiativen ein, um globale Probleme gemeinsam zu lösen:
Gründung einer „Allianz für intelligente und sichere Städte“ zum Erfahrungsaustausch zwischen den Städten der Welt;
Stiftung des internationalen „Green City“-Preiseszur Förderung umweltfreundlicher Stadtplanung;
Die nächste große Konferenz, nämlich die 15. Sitzung des Welt-Urbanisierungsforums im Jahr 2030, in der Stadt Neues Taschkent abzuhalten.
Zum Abschluss seiner Rede äußerte das Staatsoberhaupt seine Zuversicht, dass diese Konferenz ein solides Fundament für neue Freundschaften und zukunftsorientierte Partnerschaften in der globalen Stadtplanung bilden werde.
Glauben Sie, dass das Prinzip der „15-Minuten-Stadt“, das in Neu-Taschkent angewendet wird, das Verkehrsproblem in unserer Hauptstadt vollständig lösen kann?
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