Pentagon gibt zu: Kampf gegen Shahed-Drohnen ist schwierig

Das US-Verteidigungsministerium steht vor ernsthaften Problemen bei der Bekämpfung iranischer Kamikaze-Drohnen vom Typ Shahed. Wie das Magazin The Atlantic berichtet, räumte die Pentagon-Führung bei einem Treffen hinter verschlossenen Türen ein, dass es immer noch keine billigen und effektiven Mittel zur Neutralisierung dieser Drohnen gibt. Das Hauptproblem besteht darin, dass für den Abschuss billiger und massenhaft eingesetzter Drohnen sehr teure Luftabwehrraketen eingesetzt werden müssen.
Experten zufolge führt dies zu einer schnellen Erschöpfung der Ressourcen und einer Überlastung der Verteidigungssysteme. Die Strategie einer „teuren Antwort“ auf einen „billigen Angriff“ ist langfristig wirtschaftlich nicht gerechtfertigt. Derzeit stehen Länder wie die USA und Israel genau wegen dieses Ungleichgewichts vor großen Schwierigkeiten. Da die Zahl der Drohnen zunimmt, zehrt ihr ständiger Abschuss mit teuren Systemen die militärischen Reserven schnell auf.
Um aus der Situation herauszukommen, ist die USA gezwungen, ihre Militärdoktrin zu überarbeiten. Der Fokus liegt nun auf der Entwicklung spezieller Drohnen zur Drohnenabwehr, Mitteln der elektronischen Kampfführung und mobilen Flugabwehrgruppen. Wenn in naher Zukunft keine billigen und massentauglichen Gegenmaßnahmen entwickelt werden, werden Drohnen wie die Shahed weiterhin die Luftabwehrsysteme erschöpfen und das Militärbudget erheblich belasten.
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