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Der Krieg mit dem Iran hat in den US-Streitkräften starke Unzufriedenheit hervorgerufen

Der Krieg mit dem Iran hat in den US-Streitkräften starke Unzufriedenheit hervorgerufen

Die bewaffneten Konflikte im Nahen Osten haben nicht nur die politische Landkarte, sondern auch die psychologische Atmosphäre auf dem Schlachtfeld grundlegend verändert. Dass die anfänglichen Ergebnisse des Krieges gegen den Iran nicht den Erwartungen Washingtons entsprachen, sorgt für erhebliche Unzufriedenheit im amerikanischen Militär.

Zamin.uz berichtet detailliert über die interne Krise in der US-Armee und die schwierige Lage in der iranischen Wüste.

Obwohl die von Washington und Tel Aviv gegen den Iran begonnene Militäroffensive bereits über zwanzig Tage andauert, haben sich die Hoffnungen auf einen Sturz des Teheraner Regimes nicht erfüllt. Im Gegenteil, die äußere Bedrohung hat die iranische Bevölkerung noch enger hinter ihrer Regierung vereint. Laut HuffPost führen die Pläne des Weißen Hauses zu Stimmungsschwankungen und Frustration unter den amerikanischen Soldaten.

„Wir wollen nicht für Israel sterben“

Junge Soldaten in US-Einheiten im Nahen Osten äußern zunehmend offen ihren Unmut. Ihre Hauptbeschwerden umfassen:


  • Verteidigung: 13 Soldaten wurden getötet und mehr als 230 durch iranische Raketen- und Drohnenangriffe verletzt.



  • Politische Instrumentalisierung: Das Militär fühlt sich wie ein Spielball der politischen Interessen Netanjahus und Trumps.



  • Resignationswelle: Die Zahl derer, die ihren Austritt aus der Armee ankündigten, stieg im März unerwartet um 1000 Prozent.


Die Tragödie von „Shajarayi Tayyiba“ und die internationale Isolation

Das menschliche Antlitz des Krieges nahm mit dem Bombenangriff auf eine Schule im Bezirk Minab eine noch grausamere Gestalt an. Laut Amnesty International tötete eine US-Tomahawk-Rakete 170 unschuldige Schüler und Lehrer. Dieser Vorfall wird nicht nur im Iran, sondern auch innerhalb des US-Militärs scharf verurteilt.

Washington ist international nahezu isoliert. Sogar der langjährige Verbündete Schweiz hat Waffenexporte in die USA verboten.

Wirtschaftlicher Schlag und Zukunftsängste

Infolge der strengen Kontrolle Irans über die Straße von Hormus sind die Energiepreise weltweit in die Höhe geschnellt. Innerhalb eines Monats haben die Kriegskosten 27 Milliarden Dollar überschritten. Der Rücktritt des hochrangigen Geheimdienstmitarbeiters Joe Kent verdeutlicht die tiefen Gräben im Weißen Haus.

US-Veteranen befürchten, dass sich dieser Konflikt in der iranischen Wüste zu einem jahrzehntelangen Sumpf wie jenen im Irak und in Afghanistan ausweiten wird.

Liebe Leserinnen und Leser, glauben Sie, dass die Unzufriedenheit der Soldaten Trump zum Kriegsende bewegen kann? Warum fühlen sich die Soldaten wie „politische Spielfiguren“?

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