Der spanische Ministerpräsident gab Netanjahu die Schuld an der Libanon-Krise

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez hat den israelischen Regierungschef Benjamin Netanyahu scharf kritisiert und ihm vorgeworfen, im Libanon einen Weg zu verfolgen, der der Zerstörung in Gaza ähnelt. Vor dem spanischen Parlament sagte Sanchez, solche Handlungen könnten noch größere Instabilität im gesamten Nahen Osten verbreiten.
Er argumentierte, dass der derzeitige militärische Ansatz nicht nur die Spannungen in der Region verschärfe, sondern die Welt auch von großen globalen Herausforderungen ablenke, darunter wirtschaftliche, soziale und ökologische Probleme. Sanchez bezeichnete den Krieg als illegal, irrational und als einen sehr schweren Fehler.
Nach den Worten des spanischen Ministerpräsidenten kann Schweigen angesichts dessen, was er als ungerechten Krieg bezeichnete, nicht als Vorsicht dargestellt werden. Er sagte, sich dem nicht entgegenzustellen, käme Feigheit gleich, und unterstrich damit die zunehmend scharfe Rhetorik seiner Regierung in Bezug auf den Konflikt.
Sanchez sagte außerdem, dass Schritte der Vereinigten Staaten und Israels gegen den Iran zur Eskalation beigetragen hätten. Seiner Ansicht nach haben diese Maßnahmen die ohnehin fragile Lage weiter angeheizt und das Risiko einer breiteren regionalen Krise erhöht.
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