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Ukraine schlägt Russland gegenseitigen Energie-Waffenstillstand vor

Ukraine schlägt Russland gegenseitigen Energie-Waffenstillstand vor

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte an, dass Kiew bereit sei, mit Moskau über einen Energiewaffenstillstand zu verhandeln. Im Gespräch mit Journalisten am 30. März erklärte er, dass die Ukraine aufhören werde, die russische Energieinfrastruktur ins Visier zu nehmen, wenn Russland zustimme, seine Angriffe auf ukrainische Energieanlagen einzustellen. Selenskyj betonte, dass Kiew offen für die Diskussion über einen vollständigen Waffenstillstand sei, der die Einstellung aller Raketen- und Drohnenangriffe beinhalten würde. Darüber berichtet Dw.com.

Der ukrainische Staatschef wies darauf hin, dass die jüngsten Angriffe auf russische Ölanlagen eine direkte Reaktion auf Moskaus Angriffe gewesen seien. Aufgrund der globalen Energiekrise haben jedoch einige internationale Partner die Ukraine gedrängt, diese Operationen zurückzufahren. Die Krise wurde durch den anhaltenden Konflikt unter Beteiligung der Vereinigten Staaten und Israels im Iran verschärft, der den US-Präsidenten Donald Trump kürzlich dazu veranlasste, bestimmte Sanktionen gegen russische Ölexporte vorübergehend zu lockern.

Trotz anhaltender Verzögerungen bleibt Selenskyj hinsichtlich des diplomatischen Prozesses optimistisch. Er wies die Vorstellung zurück, dass die von den USA vermittelten trilateralen Friedensgespräche mit Russland in einer Sackgasse steckten. Nach Angaben des Präsidenten ist der Hauptgrund für die Verschiebung der ursprünglich für Anfang März in der Türkei geplanten Verhandlungen die Verlagerung des Fokus Washingtons auf die Situation im Iran. Dennoch bleibt die Ukraine bereit, Gespräche an jedem anderen Ort als Russland oder Weißrussland zu führen.

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