Mojtaba Khamenei verspricht Rache für seinen Vater

Der iranische Oberste Führer Mojtaba Khamenei erklärte in einer Ansprache an das Volk, dass das Land den laufenden Konflikt mit den USA und Israel gewonnen habe. Er betonte, dass der Iran derzeit die Phase der „dritten heiligen Verteidigung“ erfolgreich abgeschlossen habe.
Khamenei gab an, dass der Iran keinen Krieg wolle, aber nicht auf seine Rechte verzichten werde. Er betonte, dass die Kontrolle über die Straße von Hormus aufrechterhalten und die Politik in dieser strategischen Richtung verstärkt werde.
Gleichzeitig kündigte er an, dass vollständige Entschädigungen für die durch die USA und Israel verursachten Schäden gefordert würden. Jedes vergossene Blut und jeder entstandene Schaden werde nicht unbeantwortet bleiben, so Khamenei.
Mojtaba Khamenei erklärte zudem seine feste Absicht, Rache für seinen Vater – den ehemaligen Obersten Führer des Iran – sowie für andere Opfer zu nehmen. Er wandte sich an die Staaten am Persischen Golf und rief die Nachbarn zur Vorsicht auf, sich nicht von externen Einflüssen täuschen zu lassen.
Gleichzeitig erklärte US-Präsident Donald Trump, dass eine vorübergehende Waffenstillstandsvereinbarung mit dem Iran erzielt worden sei, warnte jedoch vor schwerwiegenden Folgen, sollten die Verhandlungen scheitern.
Berichten zufolge spielte Mojtaba Khamenei eine wichtige Rolle bei diesem Abkommen, und die vorübergehende Pause wurde ausdrücklich mit seinem Einverständnis realisiert.
Unterdessen gibt es Berichte, dass Israel nach dem Waffenstillstand Luftangriffe auf Beirut im Libanon durchgeführt hat, bei denen hunderte Menschen getötet wurden. Israel gab an, diese Angriffe gegen die Hisbollah gerichtet zu haben.
Nach diesen Vorfällen schränkte der Iran den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormuz ein; nur Schiffe, die von Teheran genehmigt wurden, dürfen passieren. Das iranische Parlament betonte, dass Teile der Waffenstillstandsbedingungen verletzt worden seien, was die Situation weiter verschärfte.