Kongolesen erkennen die Stärke von Usbekistan nun ernsthaft an (Video)

Mit der näher rückenden Weltmeisterschaft wächst das Interesse an der usbekischen Nationalmannschaft. Insbesondere die Gegner in unserer Gruppe betrachten Usbekistan nicht mehr als einfachen Rivalen, sondern als ein Team, das eine ernsthafte Gefahr darstellt.
Vor wenigen Tagen äußerten sich Vertreter der kongolesischen Nationalmannschaft noch sehr großspurig und behaupteten sogar: „Wir werden 3:0 gewinnen, wir sind körperlich stärker.“ Doch mit der Zeit, zunehmenden Analysen und einer gründlicheren Untersuchung der letzten Spiele Usbekistans hat sich ihre Sichtweise deutlich gewandelt.
Inzwischen sprechen die Spieler und Experten aus dem Kongo vorsichtig, ja fast besorgt über Usbekistan. Die zuvor selbstbewussten, scharfen Aussagen wurden durch Analyse, Wachsamkeit und die Anerkennung der Stärke des Gegners ersetzt.
Kürzlich fand im Kongo eine spezielle Diskussionsrunde über das Spiel gegen Usbekistan in der dritten Runde der WM-Gruppenphase 2026 statt. Spieler, Experten und Moderatoren tauschten sich über das Potenzial, die Stärken und die Bedeutung dieses Spiels für den Kongo aus.
Der Moderator betonte, dass das Spiel gegen Usbekistan ihr drittes Gruppenspiel sei und der Kongo unbedingt auf Sieg spielen müsse. Er erwähnte besonders, dass Usbekistan in seinem Kontinent nach dem Iran den zweiten Platz belegte und als erste zentralasiatische Nation in die WM-Geschichte einging.
Der Moderator ging auch auf den usbekischen Nationaltrainer Fabio Cannavaro ein. Er beschrieb Cannavaro als eine weltweit bekannte Persönlichkeit, die die WM-Atmosphäre perfekt versteht und das Turnier sogar als Spieler gewonnen hat. Dies war für die kongolesische Seite ein zusätzlicher Grund zur Sorge.
Während des Gesprächs wurde auch der Name Abdukodir Khusanov genannt. Die kongolesischen Vertreter betonten, dass viel über Khusanov gesprochen werde und er eine Schlüsselfigur in der usbekischen Defensive sei. Sie erwähnten auch Eldor Shomurodov und stellten fest, dass der von der Roma an Istanbul Basaksehir ausgeliehene Stürmer in der Türkei 22 Tore erzielte, was als sehr gutes Ergebnis bewertet wurde.
Auch das kürzliche Spiel Usbekistans gegen Gabun stand im Mittelpunkt der Diskussion. Der Moderator und einige Teilnehmer stellten fest, dass unsere Vertreter lernen, gegen afrikanische Mannschaften zu spielen. Sie werteten den souveränen Sieg Usbekistans gegen Gabun als gefährliches Signal.
Ein anderer Experte in der Runde meinte jedoch, man müsse dieses Ergebnis anders betrachten. Seiner Meinung nach sei Gabun nicht mit der stärksten Mannschaft zu diesem Spiel angereist. Er erwähnte interne Probleme im Team nach dem Afrika-Cup und mangelnde Stabilität. Gleichzeitig erinnerte er an den Sieg Gabuns über Kamerun bei der WM in Katar.
Dennoch erklärte einer der kongolesischen Spieler, man solle nicht versuchen, den Sieg Usbekistans kleinzureden. Er vertrat die Ansicht: „Trotzdem haben sie die Hauptmannschaft von Gabun geschlagen.“ Dies zeigt, dass sich im Lager des Kongo eine vorsichtige Haltung gegenüber den Ergebnissen Usbekistans bildet.
Der Moderator bewertete die Situation noch kritischer. „Lassen Sie uns uns nicht selbst belügen“, sagte er und betonte, dass 3 Tore und ein Sieg Usbekistans ein Ergebnis seien, das man nicht ignorieren könne. Er merkte jedoch auch an, dass die kongolesische Nationalmannschaft nicht nur zur Teilnahme zur WM fahre und in jedem Spiel um den Sieg kämpfen müsse.
Seiner Meinung nach sollte der Kongo nicht zurückweichen, egal ob der Gegner Portugal, Kolumbien oder Usbekistan heißt. Das Team hat nur drei Spiele in der Gruppenphase, und diese mit drei Niederlagen zu beenden und nach Hause zu fahren, wurde für den Kongo als inakzeptables Szenario bewertet.
Ein weiterer Spieler in der Runde sagte, es werde viel über Khusanov, Shomurodov und andere starke Spieler im usbekischen Kader gesprochen. Er betonte jedoch, dass auch der Kongo Spieler in Top-Ligen habe und sein Team den Gegner nicht fürchten müsse.
Der Moderator sprach im gleichen Sinne. Er warf die Frage auf: „Warum sollten wir Angst vor ihnen haben, warum sollten wir nicht an unseren eigenen Sieg glauben?“ Diese Worte zeigen, dass es im Kongo zwei Stimmungen gibt: einerseits die Anerkennung der Stärke Usbekistans und andererseits das Festhalten am eigenen Potenzial.
Besonders die Worte eines anderen Spielers waren bemerkenswert. Er gab zu, dass er die usbekische Nationalmannschaft anfangs nicht ernst genommen hatte. Aber mit der näher rückenden WM sagte er, dass er zunehmend begreife, dass Usbekistan tatsächlich ein gefährlicher Gegner sei.
Diese Anerkennung kommt nicht von ungefähr. Die usbekische Nationalmannschaft ist in den letzten Jahren in Bezug auf Spielqualität, Disziplin, das Niveau der Legionäre und mentales Selbstvertrauen deutlich gewachsen. Der Kader umfasst in Europa anerkannte Spieler, erfahrene Führungskräfte und junge, ehrgeizige Akteure. Ein solches Team zu unterschätzen, kommt einem Fehler gleich, noch bevor man den Platz betritt.
Am Ende der Diskussion betonte der Moderator, dass es für den Kongo kein Zurück mehr gebe. Er sagte, jeder Spieler der Nationalmannschaft müsse die Verantwortung tief spüren, nicht nur an der WM teilzunehmen, sondern um den Sieg zu kämpfen.
Seiner Meinung nach ist das Ziel nicht nur, hinzufahren und zu spielen. Der Kongo muss in jedes Spiel mit der Absicht gehen, zu gewinnen, an sein Potenzial glauben und auf dem Platz bis zum Ende kämpfen. In diesen Worten sind jedoch Vorsicht und Respekt vor der usbekischen Nationalmannschaft deutlich spürbar.
Kurz gesagt, die früheren lauten und selbstbewussten Aussagen im Lager des Kongo haben sich deutlich abgeschwächt. Sie sehen Usbekistan nun nicht mehr als einfachen Gegner, sondern als gefährliches und starkes Team, das gründlich studiert werden muss. Das bedeutet, dass sich die Einstellung gegenüber unseren Vertretern geändert hat.
Jedes Spiel bei der Weltmeisterschaft ist eine eigene Geschichte. Für Usbekistan wird das Spiel gegen den Kongo ebenfalls ein großer Test. Aber solche Diskussionen auf der Seite des Gegners zeigen eines: Es ist leicht, davon zu sprechen, keine Angst vor Usbekistan zu haben, aber sie auf dem Platz zu schlagen, ist eine ganz andere Sache.
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