CFTC lockert Meldepflichten für Prognosemärkte

Die U.S. Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat eine Entscheidung getroffen, die Melde- und Aufbewahrungspflichten für vollständig besicherte Ereigniskontrakte (Event Contracts) zu lockern. Diese Änderungen zielen darauf ab, den administrativen Aufwand für Betreiber von Prognosemärkten und Clearingstellen zu verringern. Dies berichtet Cointelegraph.com berichtet .
Gemäß der neuen Regelung hat die CFTC die Meldeverfahren für bestimmte Operationen vereinfacht, die von Designated Contract Markets (DCMs) und Derivatives Clearing Organizations (DCOs) durchgeführt werden. Diese Plattformen können Daten nun direkt bei der Kommission einreichen. Die Liste umfasst 19 Plattformen, darunter Polymarket, Kalshi und Gemini Titan.
Diese Entscheidung wurde vor dem Hintergrund von Konflikten zwischen Bundes- und Landesbehörden über die Zuständigkeit bei der Aufsicht über Prognosemärkte getroffen. Die CFTC ist in Rechtsstreitigkeiten mit Bundesstaaten wie Ohio, Wisconsin und New York verwickelt, um ihre Befugnisse zu verteidigen.
Während staatliche Regulierungsbehörden Prognosemärkte als Glücksspiel betrachten, setzt sich die CFTC für deren Regulierung als Derivate ein. Risikokapitalfonds wie a16z argumentieren, dass die Beschränkungen der Bundesstaaten dem Bundesrecht widersprechen und die Marktentwicklung behindern.
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