Vietnam plant Einführung eines regulierten Kryptomarktes bis 2026

Der stellvertretende vietnamesische Finanzminister Nguyen Duc Chi gab auf dem Forum „Digital Trust in Finance 2026“ bekannt, dass ein regulierter Markt für Krypto-Assets im dritten Quartal 2026 den Betrieb aufnehmen könnte. Dieser Schritt ist Teil der Strategie Vietnams, einen der aktivsten Kryptomärkte Asiens unter offizielle Aufsicht zu stellen. Dies berichtet laut Cointelegraph.com.
Die Regierung hat ein Lizenzierungsverfahren für den Handel mit Krypto-Assets eingeführt und strebt die Entwicklung der digitalen Wirtschaft an. Dem Plan zufolge soll die digitale Wirtschaft des Landes bis 2030 mindestens 30 % des BIP ausmachen, wobei 80 % der Transaktionen bargeldlos abgewickelt werden sollen.
Im März dieses Jahres bestanden fünf große Unternehmen, darunter Tochtergesellschaften von Organisationen wie Techcombank, VPBank und Sun Group, die erste Auswahlrunde für die Eröffnung der ersten lizenzierten Krypto-Börse des Landes. Zudem plant die Regierung ein Steuersystem von 0,1 % für Krypto-Transaktionen, ähnlich dem für den Handel mit traditionellen Wertpapieren.
Laut Chainalysis belegt Vietnam weltweit den vierten Platz bei der Krypto-Akzeptanz. Derzeit nutzen die Trader des Landes hauptsächlich ausländische Plattformen wie Binance, OKX und Bybit, doch die neuen Regulierungsmechanismen sollen diese Aktivitäten in die lokale Gerichtsbarkeit verlagern.
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