Frau nach Säureangriff auf Ehemann in Deutschland verurteilt

In Deutschland wurde eine Frau, die versucht hatte, ihren Ehemann mit Ameisensäure zu töten, zu 12 Jahren Haft verurteilt. Dies berichtete die Bild-Zeitung.
Das Urteil wurde vom Landgericht Braunschweig verkündet. Die 27-jährige Vivien F. wurde wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung schuldig gesprochen.
Den Ermittlungsakten zufolge ereignete sich der Vorfall im November 2025. Die Frau schüttete im Keller ihres Hauses hochkonzentrierte Ameisensäure über ihren 32-jährigen Ehemann Frederik F.
Die Strafverfolgungsbehörden gaben an, dass ein finanzielles Motiv hinter der Tat steckte. Der Mann hatte geplant, sich scheiden zu lassen, und die Frau wollte 400.000 Euro aus seiner Lebensversicherung kassieren.
Während des Prozesses bestritt Vivien F. die Vorwürfe. Sie behauptete, ihr Ehemann habe im Keller versehentlich einen Säurebehälter umgestoßen. Das Gericht hielt diese Aussage jedoch für unglaubwürdig.
Obwohl Frederik F. den Angriff überlebte, ist er nahezu erblindet. Ärzte berichteten von schweren Schäden an der Netzhaut und beeinträchtigter Lungenfunktion. Der Mann lag mehrere Tage im künstlichen Koma und musste 13 Operationen über sich ergehen lassen.
Laut Gerichtsurteil wurde die Angeklagte zu 12 Jahren Haft verurteilt. Zudem wurde sie zur Zahlung von 250.000 Euro Schmerzensgeld an das Opfer verpflichtet.
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