Südkorea führt neue Vorschriften für tokenisierte Wertpapiere ein

Die südkoreanische Finanzdienstleistungskommission (FSC) plant, im Juli detaillierte Vorschriften für tokenisierte Wertpapiere zu veröffentlichen, um Blockchain-basierte Vermögenswerte in das Kapitalmarktsystem des Landes zu integrieren. Diese Maßnahmen umfassen einen Fahrplan für die Tokenisierung von Aktien, Anleihen und Geldmarktfonds sowie Anpassungen der Handelslimits für den außerbörslichen Handel. Dies berichtet laut Cointelegraph.com.
Der stellvertretende FSC-Vorsitzende Kwon Dae-yong betonte, dass das im Juli vorgestellte Paket ein wichtiger Schritt zur Institutionalisierung tokenisierter Wertpapiere sei. Die neuen Regeln ermöglichen die Integration von Distributed-Ledger-Technologien in regulierte Märkte unter Wahrung des Anlegerschutzes.
Unterdessen hat das südkoreanische Ministerium für Wirtschaft und Finanzen ein Pilotprojekt zur Nutzung tokenisierter Einlagen für öffentliche Ausgaben gestartet. Die vollständige Umsetzung der Initiative wird für das vierte Quartal 2026 erwartet.
Diese Änderungen erfolgen im Einklang mit dem Kapitalmarktgesetz und dem Gesetz über elektronische Wertpapiere, die am 4. Februar 2027 in Kraft treten. Damit entsteht in Südkorea das erste regulierte Umfeld, das Blockchain-Register als rechtmäßige Wertpapierregister anerkennt.
Lesen Sie „Zamin“ auf Telegram!