Map Protocol-Token fällt nach Cyberangriff um 96 Prozent

Der MAPO-Token des Map Protocol-Netzwerks hat aufgrund einer Schwachstelle in der Cross-Chain-Bridge Butter Network 96 Prozent seines Wertes verloren. Infolge des Hackerangriffs gelang es dem Angreifer, unrechtmäßig eine Billiarde MAPO-Token zu prägen (mint). Laut CoinGecko stürzte der Token-Preis nach dem Vorfall innerhalb weniger Stunden von 0,003 USD auf 0,0001 USD ab. Dies berichtet Cointelegraph.com .
Laut einer Analyse von Blockaid verkaufte der Angreifer über ein neues externes Konto (EOA) fast eine Milliarde MAPO-Token und entzog den Uniswap-Liquiditätspools etwa 52 ETH im Wert von rund 180.000 USD. Der Hacker hält weiterhin Billionen von Token, was ein anhaltendes Risiko für andere Börsen und Pools darstellt.
Das Team von Map Protocol bestätigte, dass der Fehler in der Solidity-Smart-Contract-Ebene aufgetreten ist, und setzte den Betrieb des Mainnets für eine Untersuchung aus. Die Projektvertreter kündigten an, dass eine neue Vertragsadresse veröffentlicht und ein Snapshot der Vermögenswerte erstellt wird. Alle Token, die sich noch in den vom Angreifer kontrollierten Adressen befinden, werden als ungültig eingestuft und nicht in das neue System migriert.
Experten erklärten, dass der Hacker die Bridge durch die Fälschung einer Multisig-Nachricht täuschen konnte. Dabei wurden keine privaten Schlüssel gestohlen, sondern eine klassische Schwachstelle im Zusammenhang mit dynamischen Feldern in der Programmiersprache Solidity ausgenutzt. Das Map Protocol ist ein Omnichain-Netzwerk, das Ökosysteme wie Bitcoin, Ethereum, BNB Chain, Tron und Solana miteinander verbindet.
Allein in diesem Monat waren mindestens 18 DeFi- und Blockchain-Protokolle, darunter Projekte wie THORChain und Transit Finance, von Cyberangriffen betroffen. Zudem meldete die für The Open Network entwickelte TON-TAC-Bridge kürzlich einen Verlust von 2,68 Millionen USD.
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