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Trump hat ein Rekord-Militärbudget von 1,5 Billionen Dollar beantragt

Trump hat ein Rekord-Militärbudget von 1,5 Billionen Dollar beantragt

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat den Kongress aufgefordert, 1,5 Billionen US-Dollar für den Verteidigungssektor im Haushaltsjahr 2027 bereitzustellen. Laut einem Bericht der New York Times vom 3. April handelt es sich dabei um die höchste jemals in den USA beantragte Summe.

Trump begründete die hohen Ausgaben mit dem andauernden Konflikt mit dem Iran und der Notwendigkeit, die erschöpften Waffenbestände wieder aufzustocken. Dem Präsidenten zufolge hat die Sicherheit des Landes Vorrang vor Sozialprogrammen. Daher schlug er vor, die Kosten für Gesundheitswesen und Vorschulerziehung auf die Bundesstaaten abzuwälzen.

Der Großteil des Budgets – 1,1 Billionen US-Dollar – soll über den regulären Budgetprozess bereitgestellt werden, weitere 350 Milliarden US-Dollar über den Budgetkoordinierungsmechanismus. Gleichzeitig schlägt das Weiße Haus vor, die Inlandsausgaben um 73 Milliarden Dollar zu kürzen. Die Kürzungen betreffen Klimaschutz, Wohnungsbau und Bildung, sehen aber gleichzeitig eine Erhöhung der Mittel für Strafverfolgungsbehörden vor – das Budget des Justizministeriums könnte um 13 Prozent steigen, ebenso wie zusätzliche Mittel für Grenzsicherung und Abschiebungen.

Der Haushaltsantrag stieß bei Vertretern beider Parteien auf Skepsis und Kritik. Hauptkritikpunkt ist die eingeschränkte parlamentarische Kontrolle der Regierung über den Krieg gegen den Iran. Der Krieg dauert nun schon fünf Wochen an, und ähnliche Vorschläge für Kürzungen der Sozialausgaben wurden in der Haushaltsdebatte 2026 abgelehnt.

Analysten warnen, dass die Staatsverschuldung bei Umsetzung dieses Plans im Laufe des nächsten Jahrzehnts um mehrere Billionen Dollar steigen könnte. Der vollständige Text des Haushaltsantrags wurde noch nicht veröffentlicht.

Unterdessen haben US-amerikanische und israelische Luftangriffe auf den Iran in den vergangenen drei Wochen Berichten zufolge die Flotte und die Luftverteidigung des Landes schwer getroffen und Dutzende Flugzeuge und Raketen zerstört. Der Oberste Führer Ali Khamenei und wichtige Mitglieder des Sicherheitsapparats wurden am ersten Tag der Angriffe getötet.

Dennoch ist das Regime weiterhin intakt, und Teheran fordert Garantien für einen Waffenstillstand und erklärt seine Bereitschaft, den Widerstand fortzusetzen. Dies ist ein strategischer Schritt der USA und der internationalen Gemeinschaft und ein wichtiges Signal für künftige diplomatische Prozesse.

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