Fett- und Proteinzufuhr können den Alterungsprozess verlangsamen

Selbst geringfügige Änderungen der täglichen Ernährungsgewohnheiten können sich positiv auf das biologische Alter eines Menschen auswirken. Dies geht aus einer neuen Studie von Wissenschaftlern der Universität Sydney hervor.
An der Studie nahmen 104 Freiwillige im Alter zwischen 65 und 75 Jahren teil. Ihnen wurden Ernährungspläne mit unterschiedlichen Verhältnissen von Fetten, Kohlenhydraten und tierischen Proteinen vorgegeben. Das Experiment dauerte insgesamt vier Wochen.
Zur Beurteilung der Gesundheit der Teilnehmer analysierten die Forscher über 20 biologische Marker, darunter Cholesterin, Insulin und C-reaktives Protein. Auf dieser Grundlage berechneten sie einen biologischen Altersindex, der den allgemeinen Gesundheitszustand und die Alterungsrate widerspiegelt.
Den Ergebnissen zufolge ist eine Reduzierung der Fett- oder tierischen Proteinzufuhr mit einer Verringerung des biologischen Alters verbunden. Die signifikantesten Veränderungen wurden bei Teilnehmern beobachtet, die auf eine kohlenhydratreiche und fettmoderate Ernährung umstellten.
Die Autoren betonen, dass diese Ergebnisse zwar vorläufig sind, aber selbst kleine Anpassungen der Ernährung schnelle Auswirkungen auf den Alterungsprozess und die allgemeine Gesundheit haben können.
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