Rüdiger wies die Vorwürfe zurück

Antonio Rudiger hat Kritik zurückgewiesen, wonach sein aggressiver Stil ihn bei "Real Madrid" und in der deutschen Nationalmannschaft zu einer Gefahr für seine Mitspieler mache. Der Verteidiger geriet nach einem La-Liga-Spiel gegen "Getafe" stark in den Fokus, als sein Knie bei der 0:1-Niederlage von "Real Madrid" Diego Rico im Gesicht traf. Darüber berichtet Goal.com.
Im Gespräch mit der FAZ sagte Rudiger, er sehe sich nicht als Risiko für die eigene Mannschaft und betonte, dass er Spielsituationen klar einschätzen könne. Zugleich räumte er ein, dass er mitunter zu weit gegangen sei, und akzeptierte, dass er auf dem Platz mehr Verantwortung zeigen müsse.

Der 33-Jährige sagte, er nehme berechtigte Kritik an und wisse, dass einige seiner früheren Aktionen überzogen gewesen seien. Er fügte hinzu, dass ihn diese Momente noch stärker fokussiert hätten, weil er Ruhe, Stabilität und Sicherheit bringen wolle, statt für seine Teams zu einer Quelle der Anspannung zu werden.
Rudiger sagte außerdem, Deutschland müsse wieder zu einer Mannschaft werden, gegen die Gegner nur äußerst ungern spielen. Seiner Ansicht nach reicht Talent allein nicht aus, um große Turniere zu gewinnen, und jeder Spieler müsse bereit sein, die harte Arbeit für das Team zu leisten.

Bundestrainer Julian Nagelsmann stellte sich öffentlich hinter den Verteidiger und bezeichnete die Szene gegen "Getafe" als hart, aber als Teil des Fußballs. Er sagte, Rudigers Intensität, sein starker Charakter und sein Siegeswille seien wertvolle Eigenschaften für die Nationalmannschaft vor den kommenden Spielen gegen die Schweiz und Ghana.
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