SanDisk stellt aufgrund von Künstlicher Intelligenz auf 5-Jahres-Verträge um

Vor dem Hintergrund der rasanten Entwicklung der Infrastruktur für Künstliche Intelligenz stellen Hersteller von SSDs und HDDs auf langfristige Verträge mit einer Laufzeit von bis zu fünf Jahren um. Insbesondere das Unternehmen SanDisk hat damit begonnen, 5-Jahres-Verträge für die Lieferung von SSDs abzuschließen.
Dies berichtet Ixbt.com unter Berufung auf entsprechende Informationen.
Luis Visoso, Finanzvorstand von SanDisk, betonte, dass derartige Vereinbarungen sowohl feste als auch variable Preise beinhalten. Zudem werden darin die vierteljährlichen Liefermengen festgelegt.
Dies ermöglicht es dem Unternehmen, die Nachfrage präziser zu prognostizieren und die Produktion mit den künftigen Erträgen in Einklang zu bringen.
Auch bei den Herstellern von Festplatten hat sich der Planungshorizont deutlich erweitert. William Mosley, CEO von Seagate, teilte mit, dass das Unternehmen mit Großkunden umfangreiche Verträge über Lieferungen im Exabyte-Bereich abgeschlossen habe.
Die Kapazitäten für Nearline-Festplatten sind bereits bis Ende 2027 nahezu vollständig ausgelastet.
Eine ähnliche Situation ist bei Western Digital zu beobachten. Laut dem Unternehmenschef Irving Tan reichen die Vertragslaufzeiten bis in die Jahre 2028 und 2029.
Infolgedessen wandeln sich Speichergeräte von volatilen Handelswaren zu Produkten mit einer stabilen, mehrjährigen Nachfrage. Dieser Ansatz reduziert das Risiko einer Überproduktion und trägt dazu bei, mit der wachsenden Nachfrage auf dem Markt für Künstliche Intelligenz Schritt zu halten.
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