Musk räumt Nutzung von OpenAI-Technologien für xAI-Neuronetz Grok vor Gericht ein

Elon Musk hat vor einem Bundesgericht in Kalifornien eingeräumt, dass sein Unternehmen xAI teilweise Methoden zur Destillation von Modellen der Konkurrenz eingesetzt hat. Dies berichtet Ixbt.com unter Berufung auf entsprechende Informationen.
Dieser Sachverhalt wurde im Rahmen des Gerichtsverfahrens zu Musks Klage gegen OpenAI, dessen CEO Sam Altman und Greg Brockman bestätigt. Musk argumentierte, dass das Training neuer Modelle durch systematische Abfragen bestehender fortschrittlicher KI-Systeme eine in der Branche allgemein anerkannte Praxis sei.
Derzeit gehen große Unternehmen wie OpenAI, Anthropic und Google aktiv gegen die Nutzung ihrer Modelle durch Dritte zu diesem Zweck vor. Das Hauptrisiko besteht darin, dass andere Entwickler neuronale Netze erstellen könnten, die mit geringeren Kosten zu den Marktführern aufschließen.
Während der Gerichtsverhandlung veröffentlichte Musk zudem ein Ranking der führenden Akteure im Bereich der künstlichen Intelligenz. Er setzte das Unternehmen Anthropic auf den ersten Platz, gefolgt von OpenAI, Google und chinesischen Open-Source-Projekten.
Sein eigenes Unternehmen xAI, das 2023 gegründet wurde, stufte er als kleineren Akteur ein.
Vertreter von OpenAI haben bisher keine offizielle Stellungnahme zu Musks Eingeständnis abgegeben. Führende Labore haben jedoch damit begonnen, Mechanismen zur Begrenzung verdächtiger Massenanfragen zu entwickeln, die darauf abzielen, ihre Systeme zu kopieren.
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