Oxford-Wissenschaftler realisieren erstmals neue Art von Quanten-Squeezing in einem einzelnen Ion

Physiker der University of Oxford haben erstmals erfolgreich ein Quanten-Squeezing vierter Ordnung (Quad-Squeezing), einen komplexen Zustand quantenmechanischer harmonischer Oszillatoren, in einem einzelnen Ion demonstriert. Dieser Durchbruch ist ein wichtiger Schritt für die Entwicklung von Quantensensoren und Computertechnologien. Dies berichtet Ixbt.com .
Quanten-Squeezing ist ein Prozess, bei dem die Unsicherheit einer Größe auf Kosten einer anderen verringert wird, was häufig in Gravitationswellendetektoren wie LIGO eingesetzt wird. Bisher konnten Wissenschaftler nur einfaches Squeezing steuern, während die Stabilisierung komplexer Zustände dritter und vierter Ordnung (Trisqueezing und Quad-Squeezing) aufgrund technischer Schwierigkeiten unmöglich war.
Das Forschungsteam löste dieses Problem, indem es zwei präzise abgestimmte Kräfte gleichzeitig auf das Ion einwirken ließ. Basierend auf dem Prinzip der Nichtkommutativität in der Quantenwelt erzeugte diese Methode einen synergetischen Effekt, der es ermöglichte, das Squeezing vierter Ordnung 100-mal schneller als mit klassischen Methoden zu erreichen.
Projektleiterin Oana Bazavan betonte, dass dieses Experiment nicht nur einen neuen Quantenzustand schafft, sondern eine Methode demonstriert, um bisher unerreichbare Quantenwechselwirkungen technisch zu steuern. Diese Entdeckung wird in Zukunft zur Erstellung präziserer Quantensimulationen und hochempfindlicher Sensoren beitragen.
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