Koreanische Wissenschaftler entwickeln neue Batteriegeneration

Forscher des Koreanischen Instituts für Elektrotechnik haben eine neue Technologie entwickelt, die die Markteinführung von Festkörperbatterien beschleunigen könnte. Sie schlagen die Verwendung einer Zinn-Nanoschicht vor, um die Verbindung zwischen den Elektroden und dem Festelektrolyten zu verbessern.
Dies berichtet Ixbt.com unter Berufung auf Quellen.
Dies reduziert interne Verluste und trägt zu einem stabilen Betrieb der Lithium-Anode bei.
Der Hauptvorteil der neuen Entwicklung besteht darin, dass solche Batterien bereits bei einem relativ niedrigen Druck von etwa 2 MPa effizient arbeiten können. Üblicherweise erfordern Festkörperbatterien einen hohen Druck und komplexe Konstruktionen.
Dies erhöht deren Gewicht, Abmessungen und Kosten erheblich.
Während der Tests zeigten Zellen mit einer solchen Zwischenschicht eine Energiedichte von über 350 Wh/kg. Dies ist ein deutlich höherer Wert als bei herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkumulatoren.
Zudem behielten die Batterien nach 500 Lade- und Entladezyklen mehr als 81 Prozent ihrer Kapazität bei.
Die Technologie funktioniert durch die Verringerung des Widerstands an den Materialgrenzflächen und die Unterdrückung des Wachstums von Lithium-Dendriten. Die Zinn-Nanoschicht schafft einen zusätzlichen Pfad für die Ionenbewegung und schützt das Lithium vor Zersetzung.
Nach Ansicht der Autoren könnte diese Technologie in Elektrofahrzeugen, der Robotik und in Energiespeichersystemen Anwendung finden.
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