Welche Berufe wird die KI eliminieren? ChatGPT, Gemini und Claude haben unterschiedliche Meinungen

Die Wirtschaftswissenschaftler Michelle Yin und Hoa Vu von der Northwestern University sowie Claudia Persico von der American University haben die zukünftigen Auswirkungen der künstlichen Intelligenz auf den Arbeitsmarkt untersucht. Die Forscher testeten ChatGPT von OpenAI, Gemini von Google DeepMind und Claude von Anthropic, um festzustellen, welche Berufe von Automatisierung bedroht sind. Dies berichtet Ixbt.com .
Laut dem Wall Street Journal kamen die KI-Modelle bei der Bewertung des Risikoniveaus zu völlig unterschiedlichen Schlussfolgerungen. Insbesondere hält Claude den Beruf des Buchhalters aufgrund von KI für stark gefährdet, während Gemini dem völlig widerspricht. Meinungsverschiedenheiten zwischen den KI-Modellen wurden auch bei den Positionen von Werbemanagern und CEOs beobachtet.
Die Studie zeigte, dass ChatGPT und Gemini zwar in den meisten Fällen ähnliche Antworten gaben, ihre Meinungen jedoch in etwa 25 Prozent der Fälle widersprüchlich waren. Experten glauben, dass diese Unterschiede auf die unterschiedlichen Datensätze zurückzuführen sein könnten, die zum Training der Modelle verwendet wurden.
Wirtschaftswissenschaftler fordern Arbeitgeber und Arbeitnehmer dazu auf, den von der KI bereitgestellten Risikobewertungen nicht blind zu vertrauen. Wie Michelle Yin betonte, ist es ein falscher Ansatz, vorschnelle Entscheidungen über einen Arbeitsplatzwechsel oder die Berufswahl allein auf der Grundlage einer einzigen Kennzahl zu treffen.
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