Starker Anstieg von Bränden durch Lithium-Ionen-Akkus in Großbritannien

Die Zahl der durch Lithium-Ionen-Akkus verursachten Brände in Großbritannien ist auf ein alarmierendes Niveau gestiegen. Laut Daten der Versicherungsgesellschaft QBE wurden allein im Jahr 2025 1.760 solcher Vorfälle registriert, was bedeutet, dass fast alle fünf Stunden ein Brand ausbricht. In den letzten drei Jahren ist die Zahl dieser Vorfälle um 147 Prozent gestiegen. Dies berichtet Ixbt.com berichtet .
Statistiken zufolge sind E-Bikes und E-Scooter die Hauptverursacher der Brände. Derzeit machen sie ein Drittel aller batteriebedingten Brände aus. Besonders kritisch ist die Lage in London: In der Hauptstadt machen Brände durch Elektrofahrzeuge 44 Prozent aller Batterievorfälle aus und haben in drei Jahren fünf Todesopfer gefordert.
Experten sehen die Hauptursache für die Brände in minderwertigen, nicht zertifizierten Akkus und Ladegeräten, die über Online-Shops verkauft werden. Oft entzünden sich die Batterien während des Ladevorgangs, insbesondere nachts oder in den Fluren von Wohnungen. Der dabei entstehende Prozess des „Thermal Runaway“ erhitzt das Innere des Akkus rapide, was zur Freisetzung giftiger Gase und zu Explosionen führt.
Brandschutzdienste konzentrieren sich auch auf das Problem der unsachgemäßen Entsorgung von Lithium-Ionen-Akkus. Wenn sie im normalen Hausmüll landen, verursachen sie Brände in Müllfahrzeugen und Recyclinganlagen. Nach Schätzungen von Versicherern übersteigen die jährlichen Schäden durch diese Vorfälle mittlerweile 1 Milliarde Britische Pfund.
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