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Weiterer Cyberangriff auf die Instructure-Plattform: Hacker verschärfen ihre Forderungen

Weiterer Cyberangriff auf die Instructure-Plattform: Hacker verschärfen ihre Forderungen

Der EdTech-Riese Instructure ist nach einer kürzlichen Datenpanne erneut Ziel eines Cyberangriffs geworden. Eine Hackergruppe behauptet, die Anmeldeseiten mehrerer Schulen, die die Canvas-Plattform nutzen, kompromittiert und dort ihre eigenen Drohbotschaften platziert zu haben. Dies berichtet Techcrunch.com berichtet .

Die als ShinyHunters bekannte Cyberkriminellen-Gruppe hat sich zu diesem Angriff bekannt. Sie fordern ein Lösegeld von dem Unternehmen und drohen damit, die gestohlenen persönlichen Daten am 12. Mai zu veröffentlichen, falls ihre Forderungen nicht erfüllt werden. Derzeit ist das Canvas-Portal wegen Wartungsarbeiten vorübergehend offline.

Experten gehen davon aus, dass die Hacker mit diesen Aktionen den Druck auf Instructure erhöhen wollen. Beim ersten Angriff wurden angeblich Daten von rund 9.000 Schulen und 231 Millionen Menschen weltweit gestohlen. Bisher gibt es keine genauen Informationen darüber, wie die Hacker in das System eingedrungen sind.

Vertreter von Instructure haben sich bisher nicht offiziell zu der Situation geäußert. Die ShinyHunters-Gruppe betont, dass es sich um einen zweiten, separaten Cyberangriff handelt. Nutzer und Bildungseinrichtungen des Unternehmens werden aufgefordert, ihre Sicherheitsmaßnahmen zu verstärken.

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