Usbekistan und Malaysia erweitern die Zusammenarbeit im Pilgertourismus unter 'Umra+'

In Kuala Lumpur fand mit Unterstützung der usbekischen Botschaft ein Pressebriefing zur Förderung des Pilgertourismusprogramms 'Umra+' statt. An der Veranstaltung nahmen die Usbekische Pilgervereinigung, 'Uzbekistan Airways' JSC, die malaysischen Tourismusverbände MATA, Bumitra und PAPUH sowie lokale Reiseunternehmen und Medienvertreter teil. Dies wurde von Uzdaily.uz berichtet.
Während des Treffens wurden Reformen zur Entwicklung des Pilgertourismus in Usbekistan und Pläne zur Erhöhung des Pilgerstroms aus Malaysia und Indonesien auf 100.000 bis 2026-2027 vorgestellt. Die für Pilger geschaffenen Bedingungen und die Vorteile für Reiseveranstalter, die in diese Richtung arbeiten, wurden ebenfalls diskutiert.
Während des Briefings wurde besonderen Städten wie Taschkent, Samarkand und Buchara besondere Aufmerksamkeit geschenkt, die in der Geschichte der islamischen Zivilisation von großer Bedeutung sind. Das Islamische Zivilisationszentrum und der Imam-al-Bukhari-Komplex, die auf Initiative des Präsidenten gegründet wurden, weckten großes Interesse bei den Teilnehmern der Veranstaltung.
Im Rahmen der Veranstaltung wurde ein Kooperationsmemorandum zum 'Umra+'-Programm zwischen der usbekischen 'Umra'-Pilgervereinigung und der Malaysian Association of Tour and Travel Agents (MATA) unterzeichnet und gemeinsame praktische Projekte gestartet. Eine der Hauptvereinbarungen ist die Durchführung einer internationalen Ausstellung zum Pilgertourismus in Malaysia und Usbekistan im Juni 2026.
Der stellvertretende Vorsitzende von MATA, Jeffrey Sulaiman, betonte, dass das Memorandum eine historische Grundlage für die Erweiterung des Pilgertourismus zwischen den beiden Ländern schafft und dazu dient, das Potenzial Usbekistans systematisch auf dem malaysischen Markt zu fördern. Er erwähnte, dass die erste internationale 'Umra+ und Pilgertourismus'-Ausstellung vom 21. bis 23. Juni 2026 in Kuala Lumpur organisiert wird.
Abdul Rahim bin Abdullah, Leiter eines malaysischen Reiseunternehmens, das Hajj- und Umra-Pilger entsendet, stellte fest, dass sein Unternehmen 2025 mehrere Gruppen nach Usbekistan geschickt hat und hob das große Interesse der Malaysier am historischen und kulturellen Erbe des Landes, an heiligen Stätten und antiken Städten hervor. Er bewertete auch die für Pilger geschaffene Infrastruktur und Annehmlichkeiten positiv.
Die acht Direktflüge pro Woche zwischen den beiden Ländern erleichtern die Verbindungen weiter und fördern das Wachstum des Pilgertourismus. Das unterzeichnete Memorandum und die gemeinsamen Initiativen legen den Grundstein dafür, Usbekistan aktiv als internationales Zentrum für Pilgertourismus zu fördern und die touristische Zusammenarbeit mit Malaysia zu stärken.
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