Neue Subventionen zur Senkung der Fleischpreise eingeführt

In Usbekistan werden neue Präferenzen für Unternehmer eingeführt, die mit dem Import von Fleisch befasst sind, um die Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln zu versorgen und die Preisstabilität auf dem Markt zu gewährleisten.
Gemäß dem am 7. April dieses Jahres vom Präsidenten erlassenen Beschluss über „Zusätzliche Maßnahmen zur Unterstützung der Versorgung der Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln“ erhalten Unternehmer, die Rind- und Schaffleisch importieren, vorübergehende staatliche Subventionen.
Dem Beschluss zufolge werden vom 1. April bis zum 1. August 50 Prozent der Kosten für den Import von Rind- und Schaffleisch aus dem Ausland per Luftfracht erstattet. Dabei wurde festgelegt, dass die Subventionshöhe pro Kilogramm Produkt 0,8 US-Dollar nicht überschreiten darf.
Zudem gilt vom 1. April bis zum 31. Dezember ein Unterstützungssystem für Zuchtrinder, die per Luftfracht importiert werden. Dabei werden 10 Prozent ihres Wertes staatlich erstattet, jedoch maximal 4 Millionen Soum pro Tier.
Diese Subventionen werden über die Agentur für Zahlungen im Agrarsektor finanziert. Experten sind der Meinung, dass diese Maßnahmen künftig das Angebot auf dem Fleischmarkt erhöhen und zur Preisstabilität beitragen können.