Senat von Usbekistan verschärft Strafen für Drogendelikte

Auf der 15. Plenarsitzung des Senats der Oliy Majlis wurde ein Gesetz erörtert, das darauf abzielt, den Kampf gegen den illegalen Handel mit Betäubungsmitteln, psychotropen Substanzen, deren Analoga und stark wirkenden Stoffen zu verstärken. Der Schutz der öffentlichen Gesundheit und die Bewahrung des Genpools der Nation sind Prioritäten der staatlichen Politik im neuen Usbekistan. Dies berichtet Uzdaily.uz berichtet .
Mit dem Gesetz werden Änderungen am Strafgesetzbuch, der Strafprozessordnung und dem Gesetz über die administrative Verantwortung vorgenommen. Insbesondere wird nun eine gesonderte strafrechtliche Verantwortlichkeit für die Einrichtung eines „illegalen Narco-Labors“ und die Unterstützung dessen Betriebs festgelegt. Zudem wird die Verbreitung und Bewerbung von Betäubungsmitteln über das Internet als erschwerender Umstand in die Gesetzgebung aufgenommen.
Um die Jugend vor dieser Plage zu schützen, werden die Strafmaßnahmen für Drogendelikte, die in der Nähe von Bildungseinrichtungen, Lagern und Wohnheimen begangen werden, weiter verschärft. Die vorzeitige bedingte Entlassung aus der Strafhaft findet bei Personen, die besonders schwere Drogendelikte begangen haben, keine Anwendung.
Nach Ansicht der Senatsmitglieder wird dieses Gesetz dazu dienen, die Effektivität der Strafverfolgungsbehörden bei der Verbrechensbekämpfung zu steigern und ein „drogenfreies Umfeld“ zu schaffen. Am Ende der Diskussion billigten die Senatoren das Gesetz.
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