In Spanien wurde nach der Zugtragödie eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen

Die spanische Regierung teilte mit, dass nach dem schweren Eisenbahnunfall in der autonomen Gemeinschaft Andalusien im ganzen Land eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen wird. Dies sagte der Vorsitzende der Regierung des Königreichs, Premierminister Pedro Sánchez, gegenüber Journalisten.
„Wir rufen eine dreitägige offizielle Staatstrauer aus, die heute um Mitternacht (20. Januar) beginnt und bis Mitternacht am Donnerstag (23. Januar) andauern wird“, sagte der Premierminister. Außerdem versprach er absolute Offenheit und vollständige Transparenz bei der Untersuchung der Ursachen des Vorfalls.
Nach vorliegenden Angaben sind am 18. Januar in Spanien zwei Hochgeschwindigkeitszüge entgleist. Dabei kamen 40 Menschen ums Leben, und die Zahl der Verletzten überschritt 150.
Es wird darauf hingewiesen, dass sich der Unfall nahe der Stadt Adamus in der Provinz Córdoba ereignete, etwa 360 Kilometer südlich von Madrid. Zudem wurde gemeldet, dass auch der 27-jährige Lokführer des Zuges, der von Madrid nach Huelva unterwegs war, ums Leben gekommen ist.
In beiden Zügen befanden sich insgesamt 317 Passagiere. Es heißt, dass die meisten von ihnen Spanier waren, die nach einem freien Tag nach Madrid oder von Madrid zurückkehrten. Da der Januar nicht als Touristensaison gilt, ist noch nicht klar, wie viele der Fahrgäste Touristen waren.
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