Ölpreis steigt auf 111 Dollar, Sorgen nehmen zu

Militärische Konflikte im Nahen Osten und die Drohung der Schließung der Straße von Hormus haben zu einem starken Anstieg der Ölpreise auf dem Weltmarkt geführt. Zum ersten Mal seit 2022 hat der Ölpreis die 100-Dollar-Marke überschritten. Laut Deutsche Welle stieg der Preis für Brent-Rohöl am 9. März um fast 20 Prozent auf 111,04 Dollar pro Barrel. WTI-Rohöl stieg auf 106,17 Dollar. Zum Vergleich: Vor der Eskalation der Lage lagen die Preise stabil bei etwa 70 Dollar.
Der Hauptgrund für die Marktbesorgnis ist die Drohung der Schließung der Straße von Hormus, durch die 20 Prozent der weltweiten Ölversorgung fließen. Um eine Energiekrise zu verhindern, prüft US-Finanzminister Scott Bessent die Möglichkeit einer teilweisen Lockerung der gegen russisches Öl verhängten Sanktionen. Insbesondere wurde Indien eine 30-tägige Sonderkonzession für den Kauf von russischem Öl gewährt.
Die Eskalation dieser Situation wurde durch israelische Luftangriffe auf die iranische Ölinfrastruktur am 7. März verursacht. Nachdem fünf große Energieanlagen rund um Teheran angegriffen wurden, drohte der Iran als Reaktion mit Angriffen auf Ölanlagen anderer Länder am Persischen Golf. Dies erhöht die Instabilität auf dem globalen Kraftstoffmarkt weiter und beunruhigt die Investoren.
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