Krieg im Nahen Osten erschüttert den Ölmarkt

Die Bahrain Petroleum Company, das größte Energieunternehmen in Bahrain, hat am 9. März aufgrund höherer Gewalt vorübergehend den Export von Erdölprodukten ausgesetzt. Dies wurde durch einen Großbrand in der Ölraffinerie im Gebiet Al-Mamir verursacht. In sozialen Medien kursierende Videos zeigen schwarze Rauchsäulen, die über der Anlage aufsteigen. In einer offiziellen Erklärung betonte das Unternehmen, dass der Vorfall mit den laufenden militärischen Konflikten und Angriffen auf die Infrastruktur in der Region zusammenhängt. Derzeit konzentriert sich das Werk auf die Deckung des Inlandsbedarfs, und das Ausmaß des Schadens wird von Experten bewertet.
Lokale Beamte gaben an, dass das Feuer durch weitere Raketenangriffe des Iran verursacht wurde. Es sei daran erinnert, dass auch QatarEnergy letzte Woche aufgrund von Angriffen auf seine Produktionsanlagen zu ähnlichen Maßnahmen gezwungen war. Das katarische Energieministerium warnte, dass die Länder des Persischen Golfs die Ölexporte vollständig stoppen könnten, wenn die USA und Israel den Krieg gegen den Iran nicht beenden.
Die Lage in der Region eskalierte am 28. Februar mit dem Beginn der militärischen Aktionen der USA und Israels gegen den Iran. Als Reaktion darauf greift der Iran amerikanische Militärbasen und kritische Energieanlagen in der Region mit Drohnen und Raketen an. Der Iran hat zudem die Straße von Hormus, eine wichtige Öltransitroute, geschlossen. Aufgrund dieser Faktoren stiegen die Ölpreise auf dem Weltmarkt stark an, wobei der Preis für ein Barrel Öl am 9. März an den asiatischen Börsen auf fast 120 $ stieg. Dies ist ein Rekordniveau, das seit 2022 nicht mehr erreicht wurde.
Lesen Sie „Zamin“ auf Telegram!