Trump nennt den Ölpreisanstieg eine kleine Gebühr für den Frieden

US-Präsident Donald Trump äußerte sich zum starken Anstieg der Ölpreise im Gefolge des Konflikts im Nahen Osten. Auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social bewertete er diese Entwicklung als eine „sehr kleine Gebühr“ auf dem Weg zu Sicherheit und Frieden.
Laut Trump wird dieser kurzfristige Anstieg der Ölpreise bald nachlassen, sobald die nukleare Bedrohung durch den Iran beseitigt ist. Seine Meinung nach ist der eingetretene Preisanstieg im Vergleich zur Sicherheit der USA und der ganzen Welt kein großes Problem.
Laut Reuters stiegen die Brent-Rohöl-Futures am Montag, dem 9. März, mit Eröffnung der Märkte um fast 20 Prozent auf 111,04 Dollar pro Barrel. Gleichzeitig stieg der Preis für WTI-Rohöl um 16,8 Prozent auf 106,17 Dollar. Zum Vergleich: Vor dem 28. Februar lag der Preis für ein Barrel Öl bei etwa 70 Dollar.
Analysten zufolge liegt die Hauptsorge am Markt in der Möglichkeit einer langfristigen Blockade der Straße von Hormus. Unter normalen Bedingungen werden nämlich fast 20 Prozent des weltweiten Ölvolumens genau über diese Route transportiert. Darüber hinaus wird der Großteil des verflüssigten Erdgases aus Katar ebenfalls durch dieses Gebiet transportiert.
Es wird festgestellt, dass dies einer der stärksten Ölpreisanstiege seit dem umfassenden Einmarsch Russlands in die Ukraine im Februar 2022 war. Damals stieg der Ölpreis an den Weltmärkten ebenfalls deutlich über 100 Dollar.
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