Nur 13 Länder erfüllen die Luftqualitätsstandards der WHO

Die Weltgesundheitsorganisation legt strenge Sicherheitsgrenzwerte für PM2.5 fest, einen gefährlichen Feinstaub, der tief in die Lunge eindringen und in die Blutbahn gelangen kann. Die Belastung durch diese Partikel steht in engem Zusammenhang mit Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs.
Um die weltweite Luftqualität zu bewerten, analysierte das Schweizer Überwachungsunternehmen IQAir Daten aus 9.446 Städten in 143 Ländern und Gebieten. Die im World Air Quality Report 2025 veröffentlichten Ergebnisse verdeutlichen eine schwere globale Verschmutzungskrise.
Dem Bericht zufolge haben nur 13 Länder und Gebiete den WHO-Sicherheitsgrenzwert von 5 Mikrogramm pro Kubikmeter erfolgreich eingehalten. In Europa erreichten nur Andorra, Estland und Island diesen Standard. Weitere Regionen mit sicherer Luft sind Australien, Barbados, Bermuda, Französisch-Polynesien, Grenada, Neukaledonien, Panama, Puerto Rico, Réunion und die Amerikanischen Jungferninseln.
Die Daten zeigen, dass 130 der analysierten Nationen die empfohlenen Sicherheitsrichtlinien nicht erfüllten. Die fünf Länder mit der am stärksten verschmutzten Luft sind Pakistan, Bangladesch, Tadschikistan, der Tschad und die Demokratische Republik Kongo, wobei Pakistan mit 67,3 Mikrogramm pro Kubikmeter den höchsten Verschmutzungsgrad verzeichnete.
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