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Streit um die Straße von Hormus blockiert USA-Iran-Verhandlungen

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Foto: Xinhua News

Die Financial Times berichtet, dass die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in den internationalen politischen Prozessen immer komplexer werden und in einer Sackgasse stecken. Als Hauptgrund wird die Frage der Kontrolle über die Straße von Hormus genannt.

Quellen zufolge bleiben bei den in Pakistan geführten USA-Iran-Gesprächen genau diese strategischen Korridore ein Streitpunkt. Teheran hat signalisiert, dass es die volle Kontrolle über die Meerenge behalten und Gebühren von den dort durchfahrenden Schiffen erheben möchte. Gleichzeitig lehnt die iranische Seite einen Vorschlag zur gemeinsamen Verwaltung der Straße von Hormus strikt ab.

Berichten zufolge trafen sich am 11. April Delegationen der USA und des Iran in Islamabad. Seitens der USA nahmen Vizepräsident JD Vance, Sonderbeauftragter Steve Witkoff sowie Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner an den Gesprächen teil. Die iranische Delegation wurde von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf und Außenminister Abbas Araghchi angeführt.

Wie berichtet, haben Washington und Teheran eine vorübergehende Waffenstillstandsabkommen erreicht, um die Situation für weitere Verhandlungen zu entspannen. Zudem könnte ein vom Iran vorgelegtes zehnstufiges Vorschlagspaket als Grundlage für künftige potenzielle Abkommen dienen.

Vorerst erschwert der Streit um die Straße von Hormus den Verhandlungsweg weiter und verzögert eine Einigung zwischen den Parteien.

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