Kirgisistan ändert Ortsnamen: Neue Regeln werden eingeführt

Der Präsident von Kirgisistan, Sadyr Japarov, kündigte einen Plan an, die russischsprachigen Ortsnamen im Land schrittweise durch kirgisische zu ersetzen. Dieser Prozess soll bis 2027 vollständig abgeschlossen sein.
Das Staatsoberhaupt betonte, dass diese Initiative auf die Stärkung nationaler Werte und der Sprache sowie auf die Wiederherstellung historischer Namen abzielt. Dadurch wird sichergestellt, dass die geografischen Bezeichnungen im Land einem einheitlichen nationalen Geist entsprechen.
Gleichzeitig teilte der Präsident mit, dass eine neue Regel eingeführt wurde, die die Benennung von Dörfern nach Einzelpersonen einschränkt. Seiner Meinung nach sind die Namen historischer Persönlichkeiten bereits im Gedächtnis des Volkes verankert, sodass es nicht notwendig sei, diese zusätzlich in Ortsnamen widerzuspiegeln.
„Der Name von Olimbek Dodxon hat bereits seinen Platz in der Geschichte. Ein Dorf wird nicht schneller fortschreiten, nur weil es nach ihm benannt ist“, bemerkte Sadyr Japarov.
Experten glauben, dass diese Änderungen zur Stärkung der nationalen Identität beitragen können, obwohl die Wahrscheinlichkeit besteht, dass sie in einigen Regionen von der Bevölkerung unterschiedlich aufgenommen werden.
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