Marc Cucurella verrät WM-Favoriten: Es ist nicht Spanien

Der spanische Nationalspieler und Chelsea-Verteidiger Marc Cucurella äußerte sich zu den Mannschaften, die bei der WM 2026 für Furore sorgen könnten. Der Europameister hob neben den traditionellen Favoriten zwei weitere Teams hervor.
Laut dem 27-jährigen Verteidiger gibt es bei großen Turnieren wie der Weltmeisterschaft immer die üblichen Anwärter. Das ist natürlich: Teams wie Brasilien, Argentinien, Frankreich, Deutschland und Spanien werden bei jeder WM als Favoriten gehandelt. Cucurella betonte jedoch, dass diesmal auch andere Mannschaften eine ernsthafte Gefahr darstellen könnten.
Seiner Meinung nach hat die niederländische Nationalmannschaft das Potenzial, bei der WM 2026 ein großes Ergebnis zu erzielen. Cucurella bewertete die Niederländer als ein Team mit einem sehr starken Kader. Tatsächlich zeichnet sich diese Mannschaft in den letzten Jahren durch eine Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern, körperliche Fitness und taktische Disziplin aus.
„Favoriten? Es gibt immer die üblichen Anwärter. Aber ich denke, die Niederlande haben eine sehr starke Mannschaft“, sagte Cucurella.
Die Einschätzung des Spaniers kommt nicht von ungefähr. Die Niederlande gelten immer als eines der Teams, das bei großen Turnieren jedem Gegner Probleme bereiten kann. Sie verfügen über hochkarätige Spieler in der Abwehr, im Mittelfeld und im Angriff. Mit einem solchen Kader kann man bei einer WM weit kommen.
Cucurella nannte noch einen weiteren überraschenden Namen. Er sagte, dass auch die ecuadorianische Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft erfolgreich sein könnte. Der spanische Verteidiger gab zu, dass er früher nicht viel von diesem Team gehalten habe, aber seine Meinung nach jüngsten Beobachtungen geändert habe.
„Auch Ecuador könnte erfolgreich sein. Früher habe ich nicht viel von ihnen gehalten, aber sie haben Spieler, die alles richtig machen können“, betonte er.
Diese Einschätzung zu Ecuador ist interessant. Denn bei Weltmeisterschaften sind es oft genau solche Teams – die von vielen nicht ernst genommen werden, aber auf dem Platz diszipliniert und leidenschaftlich agieren –, die für Sensationen sorgen. Ecuador hat schnelle, physisch starke und kampfstarke Spieler. Wenn sie gut vorbereitet in das Turnier gehen, können sie sowohl in der Gruppenphase als auch in den folgenden Runden zu einem unangenehmen Gegner werden.
Gleichzeitig beendete Cucurella seine Antwort mit einem Scherz. Als er über die ecuadorianische Nationalmannschaft sprach, sagte er lachend, er hoffe, dass sie bald nach Hause zurückkehren. Auch wenn dies im scherzhaften Ton gesagt wurde, zeigt es den Wettbewerbsgeist im Fußball.
„Ich hoffe, sie kehren bald nach Hause nach Ecuador zurück“, sagte Cucurella lachend. Dies berichtete Mundo Deportivo.
Die Worte von Marc Cucurella könnten vor der WM 2026 für interessante Diskussionen unter den Fans sorgen. Denn die Liste der Favoriten bei einer Weltmeisterschaft besteht nicht nur aus namhaften Teams. Jedes Turnier bringt neue Helden, unerwartete Ergebnisse und sensationelle Siege hervor.
Als Verteidiger der spanischen Nationalmannschaft spürt Cucurella diesen Wettbewerb von innen. Als Europameister versteht er, wie der Druck bei großen Turnieren ist, welche Verantwortung der Favoritenstatus mit sich bringt und wie gefährlich „unsichtbare“ Gegner sein können.
Zur Erinnerung: Marc Cucurella ist mit der spanischen Nationalmannschaft Europameister. Er hat bisher 23 Länderspiele für „La Furia Roja“ bestritten. Daher sind seine Einschätzungen keine bloßen Vermutungen, sondern die Meinung eines Spielers, der das große Fußballumfeld gesehen und an hochkarätigen Spielen teilgenommen hat.
Je näher die WM 2026 rückt, desto mehr solcher Meinungen wird es geben. Einige werden die traditionellen Favoriten nennen, andere auf neue Kräfte hinweisen. Aber eines ist sicher: Bei einer Weltmeisterschaft gewinnen nicht nur Namen, sondern Vorbereitung, Charakter und Abgeklärtheit in entscheidenden Momenten.
Cucurella erinnerte die Fans mit seinem Fokus auf die Niederlande und Ecuador noch einmal daran: Jedes Team kann bei einer Weltmeisterschaft gefährlich sein. Das ist das Schöne an diesem Turnier – auf dem Platz haben die Spieler selbst das letzte Wort.
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