Schrecklicher bewaffneter Angriff auf eine der größten Moscheen in den USA

In San Diego, Kalifornien, hat sich eine schreckliche Tragödie ereignet, die die muslimische Gemeinschaft tief erschüttert hat. Ein bewaffneter Angriff auf die größte Moschee und das Islamische Zentrum des Bezirks hat die lokale Bevölkerung und die Weltöffentlichkeit entsetzt. Der Polizeichef von San Diego, Scott Wahl, gab bekannt, dass der blutige Vorfall als „Hassverbrechen“ untersucht wird und das FBI in die Ermittlungen einbezogen wurde.
Unsere Kinder wurden sicher evakuiert
Die gute Nachricht ist, dass alle Schüler der religiösen Tagesschule auf dem Moscheegelände nach dem Angriff sofort in Sicherheit gebracht wurden. Ein Sicherheitsmann, der sein Leben opferte, um ein größeres Massaker im Moscheekomplex zu verhindern, wurde jedoch zum wahren Helden. Dieser mutige Mann, Vater von acht Kindern, stellte sich den bewaffneten Tätern in den Weg und rettete das Leben Dutzender unschuldiger Gläubiger.
Der Polizeichef lobte seinen Mut und betonte: „Seine Handlungen waren wahrhaft heldenhaft, und er hat heute zweifellos viele Menschenleben gerettet.“ Leider wurden am Tatort die Leichen von drei muslimischen Männern gefunden, die mit der Moschee verbunden waren.
Details des Angriffs
Auf einer abendlichen Pressekonferenz wurde mitgeteilt, dass die Polizei zwei Stunden vor den Schüssen einen beunruhigenden Anruf von einer Frau erhalten hatte. Die Mutter gab an, dass der psychische Zustand ihres Sohnes instabil sei und der zu Suizid neigende Teenager drei Schusswaffen aus dem Haus sowie ein Auto genommen habe und in unbekannte Richtung geflohen sei. Sie erwähnte auch, dass ihr Sohn, der Tarnkleidung trug, einen Komplizen bei sich habe.

Während die Polizei mit der Suche begann und Patrouillen zu nahegelegenen Schulen und Einkaufszentren schickte, waren Schüsse aus der Moschee zu hören. Zeugen zufolge wurden etwa 30 Schüsse aus einer halbautomatischen Waffe abgegeben. Von den fast 100 Polizeibeamten, die innerhalb von 4 Minuten am Tatort eintrafen, wurde kein einziger Schuss abgegeben. Auf der Flucht schossen die Angreifer auf einen Landschaftsgärtner auf der Straße, der jedoch überlebte, weil er einen Schutzhelm trug. Kurz darauf fanden Polizeibeamte in einem Auto einige Viertel weiter die Leichen zweier Teenager im Alter von 17 und 18 Jahren – sie hatten sich selbst erschossen.
Hassbrief und Reaktion der Behörden
Bei dem Teenager, der das Verbrechen beging, wurde ein Brief voller Hassrhetorik und Beleidigungen gefunden, der jedoch keine direkten Drohungen gegen diese spezifische Moschee enthielt.

Foto: NYT / Direktor des Islamischen Zentrums Taha Hassan
Dieses schreckliche Ereignis, das nur eine Woche vor dem großen Opferfest Eid al-Adha stattfand, auf das sich die Muslime freuten, hat die Herzen noch tiefer verletzt.
„Wir haben in unserer Geschichte noch nie eine solch schreckliche Tragödie gesehen. Einen heiligen Ort, an dem Menschen zum Schöpfer beten, ins Visier zu nehmen, ist die niederträchtigste und abscheulichste Tat“, sagte Imam Taha Hassan vom Islamischen Zentrum.
Der Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, verurteilte diesen Terrorakt scharf und erklärte, dass die Staatsverwaltung keinerlei religiös motivierte Einschüchterung dulden werde. Auch US-Präsident Donald Trump bezeichnete den Vorfall als „schreckliche Situation“ und sagte, die Angelegenheit werde streng überwacht. Experten sind der Meinung, dass bewaffnete Konflikte im Nahen Osten weltweit, insbesondere in den USA und Europa, zu einer Zunahme von Islamophobie und Hassverbrechen führen.
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