Preise steigen nach dem Iran-Konflikt stark an

Nach der Eskalation der Spannungen zwischen den USA und Israel rund um den Iran steigen die Weltmarktpreise rapide an. Experten führen dies auf geopolitische Instabilität und Unterbrechungen in den Lieferketten zurück.
Laut Berichten ist der Erdgaspreis in der Europäischen Union um 85 Prozent gestiegen. Zudem verteuerte sich Heizöl um 80 Prozent und die Rohsorte Brent um 54 Prozent.
Die Veränderungen an den Energiemärkten beschränken sich nicht darauf. WTI-Rohöl stieg um 46 Prozent, Benzin um 44 Prozent und Diesel um 42 Prozent. Dies wirkt sich erheblich auf die Transport- und Industriesektoren aus.
Darüber hinaus werden auch bei chemischen und landwirtschaftlichen Produkten Preisanstiege verzeichnet. Der Harnstoffpreis stieg um 48 Prozent, Schwefel um 25 Prozent und Düngemittel um 23 Prozent. Dies erzeugt zusätzlichen Druck für Landwirte und die Lebensmittelproduktion.
Auch an den Metall- und Lebensmittelmärkten wurden Veränderungen festgestellt. Kohle verteuerte sich um 24 Prozent, Palmöl um 13 Prozent und Eisenerz sowie Reis bis zu 7 Prozent. Zudem stieg der US-Erdgaspreis um 8 Prozent.
Experten zufolge könnten die Preise weiter steigen und die Weltwirtschaft negativ beeinflussen, wenn die Spannungen in der Region anhalten. Die derzeitige Lage verstärkt die Unsicherheit und Sorge auf den Weltmärkten.
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