Immobilienverkäufe in Usbekistan im März um 47 Prozent gestiegen

Das Zentrum für wirtschaftliche Forschung und Reformen hat die Analyse des usbekischen Immobilienmarktes für Ende März 2026 veröffentlicht. Den Daten zufolge stiegen die Wohnungsverkäufe im Land rasant an, wobei die Zahl der registrierten Transaktionen 43.600 erreichte. Dieser Wert liegt um 47 Prozent höher als im Februar und hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt. Dies berichtet Uzdaily.uz in einer Meldung.
Experten führen diesen Anstieg auf die Umstellung auf das Abrechnungssystem über Treuhandkonten (Escrow) zurück, das im April in Kraft trat. Im Vorfeld der Einführung des neuen Mechanismus versuchten Käufer und Verkäufer, Transaktionen zu beschleunigen. Regional wurden die höchsten Wachstumsraten in den Provinzen Jizzax (73,2 Prozent), Sirdaryo (64,6 Prozent) und Namangan (63 Prozent) verzeichnet. In der Stadt Taschkent stieg das Verkaufsvolumen um 44 Prozent auf 12.800 Transaktionen.
Auf dem Sekundärmarkt steigen die Preise weiterhin stabil an. Landesweit erhöhten sich die Preise innerhalb eines Monats um 0,4 Prozent und im Jahresvergleich um 10 Prozent. In den Provinzen Sirdaryo und Samarqand war das Preiswachstum mit 22 bzw. 18,7 Prozent am höchsten. Auf dem Sekundärmarkt der Hauptstadt betrug das jährliche Wachstum 5 Prozent, wobei die Preise in den Bezirken Mirobod, Mirzo Ulug'bek und Chilonzor weiterhin hoch bleiben.
Auch der Mietmarkt hat sich belebt. In der Stadt Taschkent stiegen die Mietpreise innerhalb eines Monats um 2,7 Prozent und erreichten durchschnittlich 8,9 US-Dollar pro Quadratmeter. In den zentralen Bezirken stiegen die Mietpreise auf bis zu 11 US-Dollar. Im Segment der Neubauten wurde ein Anstieg des Durchschnittspreises um 8,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr beobachtet.
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