Fleischimporte in Usbekistan gesunken, Preise auf dem Binnenmarkt gestiegen

Auf dem Fleisch- und Fleischwarenmarkt unseres Landes sind unerwartete Trends zu beobachten. Den neuesten Berichten des Zollkomitees zufolge ist das Volumen der Fleischimporte nach Usbekistan den zweiten Monat in Folge rückläufig. Vor dem Hintergrund des sinkenden Angebots haben die Einzelhandelspreise auf dem Binnenmarkt jedoch begonnen, die Geldbeutel der Verbraucher spürbar zu belasten.
Importstatistik: Warum ist das Angebot zurückgegangen?
Zum Ende des Monats April 2026 sind die Indikatoren für die wichtigsten aus dem Ausland importierten Fleischsorten gesunken:
Rindfleisch: Im April wurden 11.200 Tonnen (57 Millionen USD) an Produkten importiert, was 1.500 Tonnen weniger als im März sind.
Lammfleisch: Auch in diesem Bereich sank das Liefervolumen von 3.100 Tonnen auf 2.850 Tonnen (8,6 Millionen USD).
Geflügel: Auch bei den Hähnchenfleischimporten war ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen, wobei der Wert von 6.400 Tonnen auf 5.000 Tonnen sank.
Der Preissprung auf dem Binnenmarkt
Der Rückgang des Importvolumens hat sich unweigerlich auf die Preise auf dem Binnenmarkt ausgewirkt. Nach Angaben der Statistikbehörde sind die Kosten für Fleischprodukte stark gestiegen:
Rindfleisch: Allein im April stiegen die Preise um 3,2 %. Auf Jahresbasis hat sich dieses Produkt um 17,3 % verteuert.
Lammfleisch: Bei der Preissteigerung ist Lammfleisch der absolute Spitzenreiter. Innerhalb eines Monats stiegen die Preise um 3,7 %, innerhalb eines Jahres um mehr als 20 %.
Experten sind der Meinung, dass der Rückgang der Importe und die hohe Binnennachfrage die Hauptgründe für diesen rasanten Preisanstieg sind. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit, die Produktion zu steigern und die Lieferkette in diesem Sektor zu überdenken.
Welche weiteren Maßnahmen sollten Ihrer Meinung nach ergriffen werden, um die Fleischpreise zu stabilisieren?
Lesen Sie „Zamin“ auf Telegram!