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Berichte: Wladimir Putin will den Krieg unter bestimmten Bedingungen beenden

Der russisch-ukrainische bewaffnete Konflikt, der als einer der brennendsten Punkte auf der globalen politischen Bühne gilt, ist in eine neue Phase eingetreten. Laut der einflussreichen Bloomberg Nachrichtenagentur, die sich auf zuverlässige Quellen beruft, plant der russische Präsident Wladimir Putin, diesen umfassenden Krieg bis Ende 2026 zu beenden. Der Kremlchef will diesen Schritt jedoch nur unter ganz bestimmten Bedingungen vollziehen, die für das offizielle Moskau als absoluter Sieg gewertet werden.

Zu diesen geheimen Bedingungen gehören folgende wichtige Punkte:

  • Die vollständige und endgültige Kontrolle Russlands über das gesamte strategisch wichtige Gebiet des Donbass;

  • Die Unterzeichnung eines umfassenden Sicherheitsabkommens mit europäischen Staaten, das alle territorialen Gewinne der Russischen Föderation (die besetzten Gebiete) faktisch offiziell anerkennt.

Erschöpfung der Kreml-Elite und „nervöse Stimmung“ in der Bevölkerung

Bloomberg-Quellen fügten hinzu, dass es derzeit auch innerhalb der obersten Kreml-Führung und unter hochrangigen Beamten Meinungsverschiedenheiten gibt. Einige Beamte betonen im Geheimen, dass dieser bewaffnete Konflikt in einer völligen Sackgasse stecke und es keine klare, aussichtsreiche Perspektive für eine rechtliche Lösung der Situation gebe.

Darüber hinaus teilen viele Vertreter der russischen Politik- und Wirtschaftselite die wachsende Panik, die „nervöse Stimmung“ und das allgemeine Gefühl der Kriegsmüdigkeit in der Bevölkerung, die durch die unaufhörlichen Luftangriffe auf russische Städte weit hinter der Frontlinie ausgelöst werden.

Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow reagierte jedoch auf diese aufsehenerregenden Berichte und erklärte nachdrücklich, dass Wladimir Putin keine spezifische Frist oder einen Zeitrahmen für die Beendigung der militärischen Spezialoperation festgelegt habe.

Zerstörung von Ölraffinerien und wirtschaftliche Auswirkungen

In den letzten Wochen hat sich die Lage hinter der Front verschärft. Von der Ukraine gestartete Langstrecken-Kampfdrohnen führen häufig erfolgreiche Angriffe auf strategische Objekte durch, die Hunderte Kilometer tief im russischen Hinterland liegen. Die Hauptziele der ukrainischen Streitkräfte sind Russlands große Ölraffinerien. Diese Angriffe führen zu starken und verheerenden Bränden in großen Industriekomplexen.

Laut einer Mitte Mai veröffentlichten Analyse der einflussreichen Reuters Agentur haben diese Drohnenangriffe den Betrieb fast aller Ölraffinerien in Zentralrussland schwer und schmerzhaft getroffen. Es ist erwähnenswert, dass ein Viertel (25 %) der gesamten in Russland produzierten Ölprodukte auf diese beschädigten Anlagen entfiel. Zudem treffen die unbemannten Fluggeräte regelmäßig Wohngebäude und andere zivile Objekte, was zu vorzeitigen Opfern unter der Zivilbevölkerung führt.

Wladimir Putins Beliebtheitswerte auf dem niedrigsten Stand seit einem Jahr

Vor diesem heiklen und alarmierenden Hintergrund im Land sinkt das politische Ansehen des russischen Staatschefs in der Bevölkerung deutlich. Die Ergebnisse einer neuen Umfrage der Stiftung „Öffentliche Meinung“ (FOM), einem der führenden und zuverlässigsten soziologischen Zentren Russlands, haben dies deutlich bestätigt.

Demnach:

  • Ganze 14 Prozent der Befragten bewerteten die Tätigkeit von Präsident Putin negativ als „schlechter“. Dies ist das höchste (maximale) negative Ergebnis im letzten Jahr;

  • Zum Vergleich: Im Mai 2025 lag der Anteil derjenigen, die mit der Arbeit des Staatschefs unzufrieden waren, bei nur 6-7 Prozent. überschritten.

Veränderung an der Front: „Moskaus Überlegenheit ist kein entscheidender Faktor mehr“

Vor dem Hintergrund dieser Spannungen auf dem politischen Parkett gab der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha auf dem informellen hochrangigen Treffen des Ukraine-NATO-Rates am 21. Mai dieses Jahres eine wichtige Erklärung für die internationale Gemeinschaft ab. Seiner Meinung nach ist in dem langwierigen Krieg endlich ein echter Wendepunkt erreicht, und der politisch-militärische Druck der westlichen Staaten auf Moskau nimmt stetig zu.

„Die Ukraine hält ihre Verteidigungslinie heldenhaft und fest. Die zahlenmäßige Überlegenheit der russischen Armee ist im heutigen modernen Krieg kein Haupt- und entscheidender Faktor mehr, der das Schicksal der Schlacht bestimmt“, betonte der ukrainische Spitzendiplomat entschieden.

Glauben Sie, dass Wladimir Putins Wunsch, den Krieg bis Ende 2026 zu beenden, mit der russischen Wirtschaft und den schweren Folgen der Drohnenangriffe auf Ölraffinerien zusammenhängt?

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