Moscheen senden nun Notfallwarnungen aus

Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen hat gemeinsam mit dem usbekischen Ministerium für Notfallsituationen ein neues öffentliches Warnsystem eingeführt, das die frühzeitige Warnung vor Notfällen ausweiten soll. Im Rahmen des Projekts wird in Moscheen spezielle Ausrüstung installiert, damit dringende Mitteilungen über Lautsprecher im Außenbereich verbreitet werden können.
Bislang wurden 272 Moscheen in den Regionen Jizzakh, Kaschkadarja, Namangan, Samarkand, Syrdarja, Taschkent und Ferghana mit dem System ausgestattet. Nach Angaben von Behörden variiert die Reichweite der Durchsagen zwischen 500 und 2.000 Metern, sodass Warnungen Menschen in der Nähe in kurzer Zeit erreichen können.
Einer der wichtigsten Vorteile des Systems ist seine Fähigkeit, selbst bei Stromausfällen und Kommunikationsstörungen weiter zu funktionieren. Dies dürfte dazu beitragen, Unterbrechungen bei der Übermittlung kritischer Informationen in Notfällen zu verhindern, wenn rechtzeitige Warnungen besonders wichtig sind.
Den Projektschätzungen zufolge könnte der neue Ansatz dabei helfen, Warnungen an fast 6,5 Millionen Menschen zu übermitteln. Die Initiative zielt darauf ab, die Sicherheit in den Gemeinden zu verbessern und sicherzustellen, dass Einwohner bei gefährlichen Situationen schnell gewarnt werden.
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