Quanten-Startup Quantinuum strebt Börsengang mit 20-Milliarden-Dollar-Bewertung an

Quantinuum, eines der führenden Unternehmen im Bereich der Quantentechnologie, hat einen Antrag auf einen Börsengang in den USA gestellt. Das Unternehmen strebt eine Bewertung von über 20 Milliarden Dollar an, obwohl sich sein Kernprodukt noch in der Entwicklungsphase befindet. Der Fokus liegt auf dem fehlertoleranten Quantencomputer namens Apollo, der 2029 auf den Markt kommen soll. Dies berichtet Ixbt.com .
Die Finanzlage des Unternehmens ist derzeit instabil. Zum Jahresende 2025 erzielte das Unternehmen zwar einen Umsatz von 30,9 Millionen Dollar, verzeichnete jedoch einen Nettoverlust von 192,6 Millionen Dollar. Im ersten Quartal 2026 verschlechterte sich die Situation: Der Umsatz sank drastisch und die Verluste vervierfachten sich. Dies verdeutlicht das für den Quantensektor typische Risiko.
Quantinuum entstand 2021 durch die Fusion von Honeywell Quantum Solutions und Cambridge Quantum Computing. Derzeit hält Honeywell 54 % der Unternehmensanteile. Sie entwickeln Quantensysteme auf Basis der "Trapped-Ion"-Technologie und führen Forschungsprojekte mit Partnern wie BMW, Airbus und JPMorgan Chase durch.
Die größte Herausforderung des Unternehmens ist die Fehlerkorrektur in Quantensystemen. Aktuelle Systeme sind sehr fehleranfällig, was komplexe Berechnungen erschwert. Investoren setzen darauf, dass das Apollo-System diese technologische Hürde überwindet und Quantencomputing kommerziell nutzbar macht.
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