Empfindlichster Detektor für dunkle Materie stellt Schrödinger-Katze-Theorie infrage

Das internationale XENON-Physikerteam am Gran-Sasso-Labor in Italien hat beispiellose Ergebnisse bei der Überprüfung der Grundlagen der Quantenmechanik bekannt gegeben. Mit XENONnT, dem empfindlichsten Detektor für dunkle Materie der Welt, haben Wissenschaftler das klassische Modell der spontanen Lokalisierung (GRW), das seit über 40 Jahren existiert, experimentell widerlegt. Dies berichtet Ixbt.com berichtet .
Das Hauptziel der Studie war die Erklärung des „Schrödinger-Katze“-Paradoxons. Nach den Gesetzen der Quantenmechanik können makroskopische Objekte in einem Zustand der Superposition existieren, was wir jedoch im wirklichen Leben nicht beobachten. Die GRW-Theorie postulierte die Existenz eines natürlichen Mechanismus, der die Quantenunsicherheit aufhebt und schwache Röntgenstrahlung aussendet.
Die Wissenschaftler nutzten eine Zeitprojektionskammer, die mit 5,9 Tonnen flüssigem Xenon gefüllt war, und machten den Detektor zum „ruhigsten“ Ort im Universum. Während der Studie wurde ein Modell der „atomaren Abregung“ verwendet, das die Wechselwirkung von Elektronen und Protonen innerhalb von Atomen berücksichtigt, was die Messgenauigkeit erheblich steigerte.
Die Experimentergebnisse zeigten keine überschüssige Strahlung. Dies bestätigte mit einem Konfidenzniveau von 9,1σ, dass der klassische GRW-Theoriemechanismus nicht existiert, und stellte einfachere Modelle der Quantendynamik infrage.
Diese Entdeckung hat Detektoren für dunkle Materie zu mächtigen Werkzeugen gemacht, um nicht nur kosmische Teilchen, sondern auch die Struktur der Raumzeit zu untersuchen. Physiker konzentrieren sich nun auf die Überprüfung komplexerer Theorien, insbesondere „farbiger“ Rausch- oder Dissipationsmodelle.
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