Unterschlagung von Krediten in Höhe von fast 3 Milliarden Som in Sirdaryo aufgedeckt

Foto: Abteilung der Staatsanwaltschaft
In der Provinz Sirdaryo wurde ein Fall von Finanzvergehen in großem Ausmaß aufgedeckt, der die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Es handelt sich um die illegale Aneignung von Kreditmitteln in Höhe von fast 2,9 Milliarden Som.
Dieser Vorfall kam im Zuge einer Untersuchung ans Licht, die von der Abteilung des Bezirks Boyovut beim Departement der Generalstaatsanwaltschaft im Rahmen des rechtlichen Schutzes von Unternehmenseinheiten durchgeführt wurde.
Den Untersuchungsergebnissen zufolge registrierte der Bürger U.B. auf den Namen von drei Personen die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (MCHJ) „B.A.“ und „O.F.“ sowie den Landwirtschaftsbetrieb „A.“.
In der Folge wurden über diese Organisationen hohe Kreditbeträge veruntreut, die von Geschäftsbanken für den Kauf von Vieh bereitgestellt worden waren.
Wie sich herausstellte, wurde das mit den erhaltenen Mitteln erworbene Vieh gegen Bargeld weiterverkauft und die Gelder wurden nicht zweckgebunden verwendet. Dies führte zu einem groben Verstoß gegen die Finanzdisziplin und die gesetzlichen Anforderungen.
Im Zusammenhang mit diesem Sachverhalt wurde ein Strafverfahren nach Artikel 167 des Strafgesetzbuches – Unterschlagung oder Veruntreuung – eingeleitet. Derzeit dauern die Ermittlungsmaßnahmen an.
Kurz gesagt: „Kredite sind für die Entwicklung da, nicht für Scheingeschäfte“. Dass solche Fälle streng kontrolliert werden, ist ein Signal: Das System ist wachsam.
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