Neuer Elektrozug in Fergana in Betrieb genommen – Kapazitäten erweitert (Foto)

Foto: Pressedienst des Präsidenten
Ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Transportinfrastruktur im Fergana-Tal wurde unternommen. Eine moderne Elektrozugverbindung, die die Städte Andijon, Qoʻqon, Margʻilon und Namangan verbindet, wurde offiziell in Betrieb genommen.
Die erste Fahrt auf dieser Strecke unternahm der Präsident von Usbekistan, Schawkat Mirsijojew, gemeinsam mit Vertretern der Öffentlichkeit. Das Staatsoberhaupt legte die Strecke von Qoʻqon nach Margʻilon im neuen Zug zurück und hob die Bedeutung des Projekts besonders hervor.

Diese Initiative wurde im Rahmen der Umsetzung des Beschlusses zur Steigerung des Fahrgastaufkommens im inländischen Schienenpersonenverkehr bis zum Jahr 2030 realisiert. Der 324 Kilometer lange Eisenbahnring bringt die Städte des Tals näher zusammen und bietet der Bevölkerung eine komfortable sowie kostengünstige Mobilitätsoption.
Der neue Elektrozug stammt aus lokaler Produktion – er wurde im Taschkenter Werk für Personenwagen hergestellt. Die aus sechs Waggons bestehende Garnitur ist für 586 Fahrgäste ausgelegt und kann Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h erreichen.

Besonders hervorzuheben sind die Preise. So kostet eine Fahrt von Qoʻqon nach Margʻilon lediglich 15.000 Som.
Dies stellt eine deutlich wirtschaftlichere und bequemere Alternative zum Straßentransport dar. Es ist geplant, täglich 1.500 und jährlich rund 600.000 Fahrgäste zu befördern.
Auch die Ausstattung des Zuges stellt ein „Level-up“ dar: Klimaanlage, Klimakontrolle, kostenloses Wi-Fi, USB-Anschlüsse – alles ist vorhanden. Zudem wurden spezielle Bedingungen für Menschen mit Behinderungen sowie Stellplätze für Fahrräder geschaffen.
Auch das Thema Sicherheit wurde berücksichtigt – Videoüberwachung und moderne Crash-Systeme sind installiert.

Während der Fahrt sprach der Präsident mit Aktivisten der Region und ging auf die wirtschaftliche und soziale Bedeutung des Projekts ein. Insbesondere wurde die Schaffung neuer Arbeitsplätze durch die Entwicklung von Dienstleistungen, Tourismus und Kleinbetrieben im Umfeld der Bahnhöfe betont.
Kurz gesagt, dies ist nicht nur ein Zug – es ist ein neuer Rhythmus für das Tal. Die Distanzen haben sich verkürzt, während die Möglichkeiten gewachsen sind.
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